19. August 2011 · Kommentare deaktiviert für Bessere Schule – bessere Bildung · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , ,

Rezension des Buches „Bildung braucht Persönlichkeit. Wie Lernen gelingt“ (Gerhard Roth)

von Detlef Träbert

Die Frage, wie Lehren und Lernen besser gelingen können, treibt viele um: Eltern, Politiker, Fachleute und Praktiker. Es gibt auch eine Menge Antworten darauf, aber selten gute, die fachlich fundiert, ebenso wissenschaftlich wie empirisch-praktisch begründet, frei von ideologischem Dogmatismus und vor allem aus mehreren Perspektiven heraus entwickelt sind.

Wer könnte solch eine Antwort besser geben als jemand, der sein ganzes Wissenschaftlerleben lang den Spagat zwischen Geistes- und Naturwissenschaften geschafft hat: … weiter

Alle in AUSWEGE erschienenen Aufsätze von Detlef Träbert

 

21. Juni 2011 · Kommentare deaktiviert für Sprachzentren in der linken Gehirnhälfte für Aufmerksamkeit zuständig · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

aerzteblatt.de berichtete:

Tübingen – Die sogenannten Sprachzentren in der linken Gehirnhälfte des Menschen sind nicht nur für das Sprachverständnis und das Sprechen, sondern auch für die Orientierung unserer Aufmerksamkeit im Raum zuständig. Den ganzen Artikel lesen

22. März 2011 · Kommentare deaktiviert für Wie Angst sich im Gehirn einnistet · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

aerzteblatt.de berichtete:

Freiburg/Basel/Bordeaux – Die Vorgänge im Gehirn bei der Entstehung und Unterdrückung von Ängsten haben Wissenschaftler aus Freiburg, Basel und Bordeaux im Computer simuliert. Die Studie, die in PLoS Computational Biology erschienen ist (doi:10.1371/journal.pcbi.1001104), ergänzt Tierstudien zur Entstehung und Unterdrückung von Ängsten. Den ganzen Artikel lesen

14. Dezember 2010 · Kommentare deaktiviert für Singen ist Kraftfutter für Kinderhirne · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Bericht: Uni Bielefeld

Gerade in den ersten Lebensjahren müssen Kinder wieder viel mehr Gelegenheit zum spielerischen Singen haben, als dies heute der Fall ist. Dies ist das zentrale Ergebnis einer umfangreichen Studie mit 500 Kindergartenkindern, die von Dr. Thomas Blank (Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld) und Dr. Karl Adamek (Universität Münster) gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Stadt Münster durchgeführt wurde. Danach wurden viel singende Kinder nach ärztlichen Befunden zu 88 Prozent, wenig singende Kinder hingegen nur zu 44 Prozent als regelschulfähig beurteilt. Weiterlesen »

25. Februar 2010 · Kommentare deaktiviert für Warum man sich an Unerwartetes besser erinnert · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

unerwartetes.gifBericht: idw/Uni Bonn

Unerwartete Ereignisse aktivieren das Belohnungszentrum im Gehirn – daher speichert es solche Eindrücke besser ab. Diese Hypothese konnten Neurowissenschaftler der Universität Bonn jetzt in einer Patientenstudie bekräftigen: Wenn die Probanden sich Bilder einprägten, die nicht zu einem bestimmten Konzept passten, war das Belohnungszentrum im Gehirn aktiver als bei den herkömmlichen Bildern.

Die Studie in Zusammenarbeit mit den Universitäten Köln, Freiburg und Davis (Kalifornien) wurde heute in dem Fachmagazin "Neuron" veröffentlicht. … weiter

30. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Forscher entschlüsseln den Rhythmus der Erinnerung · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

metronom.gifBericht: idw/Uni Bonn

Das menschliche Gehirn verfügt augenscheinlich über eine Art Metronom, das die Vorgänge im Kurzzeitgedächtnis koordiniert. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn und der Fachhochschule Koblenz. Die Ergebnisse sind nun in der Zeitschrift PNAS erschienen (doi: 10.1073/pnas.0911531107). Sie zeigen auch, dass eine Struktur im Schläfenlappen für das Kurzzeitgedächtnis eine wichtigere Rolle spielen könnte, als bislang oft gedacht. … weiter

19. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Wie Hirnzellen mit Rechenregeln umgehen · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

rechnen-und-gehirn.gifNeurobiologen der Universität Tübingen zeigen erstmals, wie Hirnzellen einfache Rechenregeln verarbeiten
Bericht: idw/Eberhard Karls Universität Tübingen

Viele Situationen des Alltags erfordern Entscheidungen, die auf der Verarbeitung von Zahlen nach bestimmten Regeln beruhen. Wir wählen den Arbeitsplatz, der die beste Bezahlung verspricht, aber entscheiden uns beim Einkaufen für das Produkt mit dem niedrigsten Preis. Flexible "Größer-als/ Kleiner-als"-Entscheidungen sind nicht nur die Voraussetzung für vernünftiges und zielgerichtetes Verhalten, sie legen auch den Grundstein für mathematische Operationen.

Logische Aufgaben wie eben Größenvergleiche gehören deshalb zu den ersten Rechenoperationen, die Kinder in der Grundschule lernen. Neurobiologen der Universität Tübingen aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Andreas Nieder konnten nun erstmals zeigen, wie Gehirnzellen einfache mathematische Regeln verarbeiten. … weiter

03. Juni 2009 · Kommentare deaktiviert für Pubertät: Anders im Kopf · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , , , ,

gehirnaktivitaet.gifNervennetze im Gehirn organisieren sich bei älteren Jugendlichen neu
Bericht: Max-Planck-Gesellschaft

Die Adoleszenz, d.h. die Phase der Reifung vom Jugendlichen zum Erwachsenen, stellt einen entscheidenden Abschnitt in der Entwicklung dar und ist mit tief greifenden emotionalen und kognitiven Veränderungen verbunden. Die physiologischen Mechanismen dieser späten Entwicklungsprozesse sind jedoch weitestgehend unbekannt. Peter Uhlhaas und sein Team am Max-Planck-Institut für Hirnforschung konnten nun nachweisen, dass sich die Funktionsweise des Gehirns in der Adoleszenz grundlegend verändert. Insbesondere im Alter von 15 bis 17 Jahren treten Veränderungen in der Hirnaktivität auf. … weiter

21. Mai 2009 · Kommentare deaktiviert für Wie funktioniert das Gehirn bei einer Panikstörung? · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

panik.gifDie funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) erlaubt Einblicke
Bericht: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Patienten mit einer Panikstörung erleben ohne erkennbaren Auslöser wiederholt Zustände massiver Angst, die oft von Herzrasen, Atemnot und Übelkeit begleitet werden. Tatsächlich werden diese Sinneseindrücke durch Fehlleistungen des Gehirns ausgelöst. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie untersuchten nun mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) Hirnregionen, die an der Verarbeitung emotionaler Information beteiligt sind. Im Vergleich zu gesunden Probanden zeigen Patienten mit einer remittierten Panikstörung eine verstärkte Aktivierung des Mandelkerns, einer Hirnregion, die für die Auslösung einer Furchtreaktion die Schlüsselrolle spielt. … weiter

14. November 2008 · Kommentare deaktiviert für Vergessen ist nicht verloren – das Gehirn sorgt vor · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , ,

vergessenBericht: Max-Planck-Instituts für Neurobiologie

Wissenschaftler beginnen zu verstehen, was im Gehirn passiert, wenn es lernt oder vergisst. Sicher ist, dass Veränderungen der Kontakte zwischen Nervenzellen dabei eine große Rolle spielen. Doch können solche Strukturänderungen auch das bekannte Phänomen erklären, dass es deutlich leichter ist etwas Vergessenes wiederzuerlernen als etwas ganz neu zu lernen? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie zeigen nun, dass viele der bei einem Lernvorgang gewachsenen Zellkontakte wohl nur inaktiviert, aber nicht abgebaut werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. … weiter