12. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Studierende erstellen Audiowalk zur Erinnerung an Zwangsarbeiter in Gröpelingen · Kategorien: G-So-Ek, Werkzeuge für den Unterricht · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Uni Bremen

Studierende der Universität Bremen haben die Geschichte des KZ-Außenlagers „Schützenhof“ in Gröpelingen erforscht. Aus Zeitzeugenaussagen und Archivmaterial haben sie einen Audiowalk für Smartphones entwickelt. Er erzählt die vergessenen Schicksale der Zwangsarbeiter, die täglich aus dem Barackenlager an der Bromberger Straße in die Werft der A.G. Weser getrieben wurden. Ein Netzwerk von Unterstützern hat den Studierenden bei ihrem Forschungsprojekt geholfen. Weiterlesen »

(gsf) terre des hommes fragt:

Etwa 120.000 Mädchen und junge Frauen arbeiten unter katastrophalen Bedingungen in indischen Textilfabriken. Die von ihnen produzierte Kleidung landet auch in unseren Läden. Wieso eigentlich kaufen wir diese Ware noch?

und von terre des hommes befragte Passanten in Berlin versuchen, sich eine Antwort zusammenzubasteln:

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20. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Projektgruppe “Zwangsarbeit” · Kategorien: Peripherie · Tags: , ,

Die Homepage der Projektgruppe "Zwangsarbeit" mit Sitz in Berlin ist online:

Wer das Erinnern nicht kultiviert, fördert das Vergessen.

Zwölf Millionen Menschen aus ganz Europa mussten während des Zweiten Weltkriegs im nationalsozialistischen Deutschland Zwangsarbeit leisten. Die betroffenen Männer, Frauen und Kinder wurden aus ihren Heimatländern verschleppt oder als Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge zwangsrekrutiert, um Sklavenarbeit für die selbst ernannten „Herrenmenschen“ zu verrichten. …

Während die Geschichte und die Geschichten der Zwangsarbeiter in größeren Städten weit gehend erforscht und in Ausstellungen veröffentlicht wurden, hat das Schicksal der Deportierten in den ländlichen Regionen Deutschlands noch wenig Beachtung gefunden.

Die Projektgruppe „Zwangsarbeit” will diejenigen in den kleineren Kommunen unterstützen, die gegen das Vergessen eintreten, die zumeist unausgewertete Archive vor Ort sichten und in Gesprächen mit Zeitzeugen die oft ganz eigene „Sklavengeschichte” der Region entdecken und dokumentieren. …

Es ist fünf vor zwölf – die ehemaligen Zwangsarbeiter sind heute meist über 80 Jahre alt und werden nicht mehr lange von ihren Erfahrungen berichten können. Ihre Erinnerungen machen Geschichte aber erst lebendig und unmittelbar – vor allem für die jüngeren Generationen. …

Hier geht's zur Homepage!