31. Mai 2008 · Kommentare deaktiviert für Wie kannst DU nur! · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

Gedanken zur heutigen Feedback-Kultur
von Joscha Falck

Rückmeldungen anderer Menschen – also Reaktionen auf unser Tun und Sagen- gehören zum Alltag des Lebens. Nicht immer empfinden wir allerdings solche Rückmeldungen als hilfreich oder befriedigend, manchmal sogar als kränkend. Der Autor hat sich Gedanken zu solchen Prozessen gemacht und mit zahlreichen Beispielen aus der Alltagskommunikation veranschaulicht. … weiter

30. Mai 2008 · Kommentare deaktiviert für Eine Schule für alle · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: ,

"Die „Eine Schule für alle“ unterscheidet uns von anderen Lehrerorganisationen in Deutschland. Die GEW ist eine demokratische Organisation, kein Verein zur Verteidigung von Standesdünkeln und Bildungsprivilegien. Jedes Kind ist uns gleich wichtig und wertvoll und jede Lehrertätigkeit auch. Gute Bildung für alle – das heißt aber auch: gute Lern- und Arbeitsbedingungen für alle."

Marianne Demmer
ist Leiterin des GEW-Organisationsbereichs Schule. Aus: Start! Zeitung für junge Lehrkräfte. 1/2008. S. 5

25. Mai 2008 · Kommentare deaktiviert für Klassenkampf · Kategorien: Peripherie

"Es riecht in Deutschland ein bisschen nach Klassenkampf" (kurze Pause, dabei lauernd von unten ins Publikum blickend) "Klassenkampf – das böse Wort!"

Erwin Pelzig
alias Frank-Markus Barwasser aus Würzburg (Der "Anarchist im Gewand des Biedermanns") im WDR am 24.5.2008 in der Sendung "Prix Pantheon 2008: Reif und bekloppt".

Wir gratulieren zur Preisverleihung!

23. Mai 2008 · Kommentare deaktiviert für “Schule im Kino” – Praxisleitfaden für Lehrkräfte · Kategorien: Marktplatz · Tags: , ,

gsf – Vision Kino – das Netzwerk für Film- und Medienkompetenz – hat eine 40-seitige Broschüre “Schule im Kino. Tipps, Methoden und Informationen zur Filmbildung” herausgegeben. Der Praxisleitfaden befasst sich mit allen Themen rund um den Kinobesuch mit der Schulklasse und den Umgang mit Filmen im Unterricht. Wer mit seiner Klasse schon mal im Kino war, weiß, was das bedeutet.

Mit Haupt- und Förderschülern ist das in der Regel ein Martyrium (für die Lehrkraft). Deswegen ist eine gute Vorbereitung unerlässlich. Die meisten Hinweise und Arbeitsaufträge in dem Heft sind allerdings nur mit guten und arbeitswilligen SchülerInnen umzusetzen. Für Anregungen taugt es aber auch für HS und FöS. Außerdem sind ‘ne Menge hilfreiche Adressen drin.

Die Broschüre kann man kostenlos downloaden

oder im Internet bestellen

22. Mai 2008 · Kommentare deaktiviert für Bis jetzt bin ich noch gerne im Beruf… · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , , ,

Mikrophon.gif… aber die Bürokratie ist Wahnsinn!

Günther Schmidt-Falck sprach mit einer Erzieherin über ihre Berufs­motive, über Budgetierungen, Konfliktmoderation, den Übergang in die Grundschule und die Erziehung der Kinder. … weiter

22. Mai 2008 · Kommentare deaktiviert für Mein Sonntag, mein Weltbild, mein Tatort · Kategorien: Kultur- und Lebenswege

"»Tatort«-Kommissare sind unsere modernen Helden. Sie gehen durch eine Welt, die jeden Tag schlimmer wird. Ihre Aufgabe ist es, die Ursachen dafür herauszufinden und diese Welt für eine kurze Zeit wieder in Ordnung zu bringen. Der »Tatort« ist so etwas wie das säkularisierende Wort zum Sonntag. Die Leute können am Sonntagabend relativ beruhigt ins Bett gehen, weil sie wissen: Es gibt irgendeine Macht, die Ordnung schafft."

Liane Jessen
ist Fernsehspielchefin des Hessischen Rundfunks und dort verantwortlich für die Produktionen für die ARD, u.a. für den "Tatort". Das Zitat stammt aus einem Interview mit den Nürnberger Nachrichten v. 22.5.2008 über das Erfolgsgeheimnis der Krimi-Reihe. Unser Kommentar dazu: Sie spricht eine bedrückende Wahrheit gelassen und zielsicher aus.

16. Mai 2008 · Kommentare deaktiviert für Die Welt der aufgeklärten Moderne · Kategorien: Kultur- und Lebenswege

"In der Welt der aufgeklärten Moderne weht stets das kühle Lüftchen der Sinnfreiheit. Wer den Gedanken schwer erträgt, ohne großen Plan in die Welt geworfen zu sein, den fröstelt's da leicht. Seit der Markt der Heilslehren zunehmend von der Globalisierung erfasst ist, findet der nach spiritueller Wärme suchende Mensch des Westens auch abseits der landesüblichen Großkirchen ein kuscheliges Plätzchen für die frierende Seele."

Hans-Peter Kastenhuber
in einem großartigen Kommentar in den Nürnberger Nachrichten v. 16.5.2008 anlässlich des Besuchs des Dalai Lama.

10. Mai 2008 · Kommentare deaktiviert für Wie kann man das Ungeheuerliche verstehen? · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags:

Stellungnahme der Fachgesellschaften DGPPN und DGKJP zur Problematik von Kindstötungen

In den letzten Monaten sind in Deutschland ein Reihe von Kindstötungen durch Mütter bekannt geworden. Es geht dabei um zwei psychologisch und kriminologisch unterschiedliche Sachverhalte: zum einen um Tötungen gleich nach der Geburt, zum anderen um die Tötung von Kindern, die bereits Jahre bei ihren Müttern lebten. … weiter

09. Mai 2008 · Kommentare deaktiviert für Selbstverletzungen · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Logo Steckbrief.gifSteckbrief II
von Günther Schmidt-Falck

Nach dem ersten Steckbrief zum Thema Angst- und Panikattacken handelt der zweite von Selbstverletzungen. Auf einer A4-Seite werden die wichtigsten Ursachen, die Funktion und die Therapiemöglichkeit beschrieben. Besonders in der Schule fällt das selbstverletzende Verhalten häufig auf und zeigt den Lehrkräften, dass Hilfe erforderlich ist. … weiter

05. Mai 2008 · Kommentare deaktiviert für Paläste und Hütten · Kategorien: Kultur- und Lebenswege

"Ein Haus mag groß oder klein sein, solange die es umgebenden Häuser ebenfalls klein sind, befriedigt es alle gesellschaftlichen Ansprüche an eine Wohnung. Erhebt sich aber neben dem kleinen Haus ein Palast, und das kleine Haus schrumpft zur Hütte zusammen. Das kleine Haus beweist nun, daß sein Inhaber keine oder nur die geringsten Ansprüche zu machen hat; und es mag im Laufe der Zivilisation in die Höhe schießen noch so sehr, wenn der benachbarte Palast in gleichem oder gar in höherem Maße in die Höhe schießt, wird der Bewohner des verhältnismäßig kleinen Hauses sich immer unbehaglicher, unbefriedigter, gedrückter in seinen vier Pfählen finden."

Karl Marx
anlässlich seines 190. Geburtstages; aus: Lohnarbeit und Kapital, 1849, MEW 6, S. 411

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