Rezension von Günther Schmidt-Falck

aerzteohnegrenzen-schuelerbroschuereDie Hilfsorganisation ärzte ohne grenzen e. V. stellt auf ihrer Seite umfangreiches Unterrichtsmaterial aus ihren Arbeitsbereichen für den Einsatz in 5. und 6. Klassen bereit.

Ziele:
Im Vorspann des Begleitheftes für SchülerInnen heißt es dazu:
“Es ist uns von ärzte ohne grenzen sehr wichtig, bereits Kinder mit dem komplexen Thema humanitäre Hilfe und der Arbeit von ärzte ohne grenzen vertraut zu machen. Kinder bekommen humanitäre Krisen in ärmeren Ländern nicht zuletzt durch die Medien mit und bleiben oft mit einem Ohnmachtsgefühl zurück.
Durch dieses Medienpaket möchten wir aufzeigen, wie konkret geholfen werden kann. Unser Ziel ist, dass bereits Kinder lernen, „über den Tellerrand zu blicken“. Wir möchten Solidarität mit Menschen wecken, denen es weniger gut geht. Denn wir sind überzeugt: Hilfe beginnt im Kopf. Die Materialien sind für globales Lernen und politische Bildung geeignet.”

Einsatz:
Ab 5./6. Klasse in Gemeinschaftskunde, politische Bildung, Erdkunde, Sozialkunde, Religion, Ethik. Auch für Jugendliche in weiten Teilen geeignet.

Das Lernmaterial:
Mit dabei sind eine DVD, ein SchülerInnenbegleitheft  und LehrerInnenmaterial mit did.-meth. Hinweisen. Für die Bearbeitung durch die SchülerInnen gibt es Arbeitsblätter, z.B.

  • ein Quiz (umfasst große Teile des Lernstoffes)
  • Arbeitsaufträge für Gruppenarbeiten (Bezug zu den Übungen)
  • Übungen: Medizinische Hilfe und Öffentlichkeitsarbeit (z.B. ein Experiment zum Filtern von Wasser, Impfaktionen, Mangelernährung, medizinische Hilfen, Plakatentwurf usw.)

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06. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Für eine breite sozialwissenschaftlich fundierte Schulbildung · Kategorien: Daten und Fakten · Tags:

Stellungnahme der Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Mitteilung: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

In der Schulbildung nimmt die Vermittlung von Wirtschaftsprozessen und wirtschaftlichem Handeln – nicht zuletzt durch Lobby-Aktivitäten von Wirtschaftsverbänden – eine immer stärkere Position ein. Das geht zu Lasten sozialwissenschaftlicher Perspektiven.

Für die Reflexionsfähigkeit der Schüler/innen und die Bewältigung gesellschaftlicher Umbrüche durch junge Bürgerinnen und Bürger hält die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) einen sozialwissenschaftlich fundierten Unterricht jedoch für unerlässlich. Sie fordert, die soziale Dimension ökonomischer Prozesse und den soziologischen Beitrag zum Verständnis unserer Gesellschaft wieder stärker im Unterricht zu verankern. … weiter

Quelle: KWI/idw-online.de

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