20. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Die bisherige Schule „auf den Kopf“ stellen · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , ,

Mikrophon.gifgsf – Im Neumarkter Tagblatt erschien am 16.5.2013 ein Interview mit Otto Herz – sehr gekürzt und geringfügig redigiert. Otto Herz hat uns das Originalgespräch überlassen. Man könnte es als eine Art kompakten Streifzug durch seine pädagogische "Weltsicht" bezeichnen: Er äußert sich zum Selektionsdruck, zur Notengebung, zum Sitzenbleiben, zum Unterrichtsstoff und wird mit den pädagogischen Ansichten des Philosophen David Precht konfrontiert. Er denkt über ein Fach Lebenskunde nach und nimmt Stellung zu seinen eigenen Jahren in der Odenwaldschule und zur Zusammenarbeit mit Hartmut von Hentig.  Wir danken Otto für die Überlassung des Interviews und wünschen unzählige anregende und verändernde Gedanken beim Lesen:

Otto Herz

Das Nachfolgende habe ich am 15.05.2013 im Zug auf der Fahrt von Mannheim über Frankfurt/M. nach Neumarkt (Oberpfalz) geschrieben aus Anlass des Pressegesprächs in Neumarkt. Die Fragen stellte: Katrin Böhm, Redaktion Neumarkter Tagblatt. Hier mein vollständiger Text auf die Fragen der Redakteurin … weiter

Feder

 

Alle Texte von Otto Herz im Magazin Auswege

 

►Zum derzeitig stark öffentlichkeitswirksamen Philosophen Richard David Precht siehe auch den Kommentar im Magazin Auswege von Hasso Rosenthal: Vor solchen Reformern kann uns nur grausen – besonders den Schülern

22. Dezember 2011 · Kommentare deaktiviert für Der Weihnachts- und Neujahrsbrief 2011 von Gerald Hüther · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , ,

Liebe Freunde, Mitstreiter oder einfach nur Interessenten an dem, was mich interessiert,

man braucht keinen Maja-Kalender um zu begreifen, dass ein Zeitalter zu Ende geht. 2012 steht vor der Tür. Die Welt wird nicht untergehen, höchstens die Vorstellungen mancher Zeitgenossen, worauf es im Leben ankommt. In einer Welt begrenzter Ressourcen werden sie wohl von der Idee Abschied nehmen müssen, dass man ewig weiter wachsen kann. Sie werden verstehen lernen, dass es neben dem quantitativen noch ein anderes, ein qualitatives Wachstum gibt.

Unser Gehirn macht uns vor, wie das geht: Nicht indem es so lange weiter wächst, bis uns die Schädeldecke zerplatzt, sondern indem es seine Konnektivität, also die Beziehungen zwischen den Nervenzellen intensiviert. Wer im Hirn besser vernetzt ist, der findet sich auch im Leben besser zurecht, der muss nicht immer wieder versuchen, die Probleme, die er mit seinen alten Denkweisen geschaffen hat, mit genau den Denkweisen zu lösen, die ihn in diese Sackgasse geführt haben. Das ist engstirnig. Um das zu erkennen, muss man kein Hirnforscher sein. … weiter

AUSWEGE sprach mit Ruth Brenner. Sie leitet eine Lernwerkstatt in Fürth an einer Grundschule.

Eine Lernwerkstatt ist grundsätzlich als offene Unterrichtsform konzipiert. Nicht das Ergebnis ist entscheidend, sondern der Prozess. Die SchülerInnen können eigenverantwortlich Materialien und Aufgaben auswählen und damit ihre Schwerpunkte selbst setzen.

Ruth Brenner beschreibt, wie man als Neuling am besten eine Lernwerkstatt aufbauen kann. Im Anhang der Datei befinden sich fünf Aufgabenblätter als Anschauungsmaterial.  Das Gespräch ermöglicht einen  vertieften Einblick in die Arbeit und den Aufbau von Lernwerkstätten.

Das Gespräch lesen

 

Weitere bisher erschienene Aufsätze zum Thema Lernen (Auswahl):

 

 

 

25. Februar 2011 · Kommentare deaktiviert für Unsere Schüler/innen: Persönlich fördern statt leidvoll sortieren! · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , , ,

Ernst Wilhelm, Vorsitzender der GEW Oberfranken, fordert in einem engagierten Plädoyer:

“Lernen ist ein wesentliches Bedürfnis des Menschen. Schaut man hinter die Kulissen unserer Schulen, könnte man diese Aussage in Zweifel ziehen. Viele Schüler/innen wehren sich aktiv oder passiv gegen die verordneten Lerninhalte und Auslesemaßnahmen.”

Zur Untermauerung hat er 6 Thesen aufgestellt und sie in seinem Aufsatz näher begründet:

1) Kinder sind das höchste Gut einer Gesellschaft.

2) Schüler/innen mit unterschiedlichem Lerntempo brauchen keine unterschiedlichen Schularten, sondern unterschiedliche Aufgabenstellungen in einer gemeinsamen Schule.

3) Kleinere Klassen und individuelle Fördermaßnahmen ruinieren keineswegs die Staatskassen, statt dessen bereichern sie die Entwicklungschancen der folgenden Generation.

4) Die Notengebung ist ein schlechter Maßstab für Lernerfolge und macht zudem viele Schüler/innen zu Verlierer/innen.

5) Wer Schüler/innen in verschieden wertige Schularten trennt, spaltet die Gesellschaft.

6) Es gibt viele Beispiele für gute Schulen  –  auch in Deutschland.

Download von Ernst Wilhelms Aufsatz

Wir bitten um die bundesweite Weiterverbreitung dieses Aufsatzes.
Schickt die pdf-Datei an Bekannte, KollegInnen und Freunde, an Vereine, Verbände und Parteien.

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16. Oktober 2010 · Kommentare deaktiviert für Wie Schule schön wird · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , ,

Der Bildungs-Journalist Reinhard Kahl spracht am 19. April 2010 im KörberForum mit Ulrike Kegler, Leiterin der Staatlichen Montessori-Oberschule in Potsdam, die 2007 mit dem »Deutschen Schulpreis« ausgezeichnet wurde.

Die Körber-Stiftung veröffentlichte dieses Gespräch als Podcast zum Thema Bildungspositionen (Danke an dieser Stelle!). Der Podcast liegt als mp3-Mitschnitt der Diskussion in zwei Teilen vor. Unbedingt anhören!

Wer keinen Audioplayer hat oder unsicher in der Bedienung ist, kann sich das Gespräch auf der Homepage der Körber-Stiftung direkt anhören (auf den kleinen Pfeil links auf dem Mini-Player klicken): Podcast auf der Seite der Körber-Stiftung anhören

09. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Versuche, in jedem Kind das Gute zu sehen! · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , , , , ,

MikrophonInterview mit Martin Lunkenbein über die staatliche Lehrerbildung, die Montessoripädagogik und die Zukunft der bayerischen Hauptschule
von Joscha Falck

JF – Das Magazin AUSWEGE hat die Möglichkeit bekommen, mit einer erfahrenen Lehrkraft über die Montessori-Ausbildung im Kontrast zur staatlichen Lehrerbildung zu sprechen. Martin Lunkenbein ist Lehrer an einer oberfränkischen Hauptschule und zudem an der Universität Bamberg in der Lehrerbildung tätig. Er hat neben dem Lehramt für Hauptschulen Diplom-Pädagogik studiert und nach dem Vorbereitungsdienst eine Zusatzausbildung am Institut für ganzheitliches Lernen absolviert. … zum Interview