01. Juli 2014 · Kommentare deaktiviert für Arm, aber sexy. Personalzirkus in Berlin · Kategorien: Lebens- und Kulturwege · Tags: , , ,

Gabriele Frydrych nimmt das Berliner Lehrer-Casting unter die Lupe: Schulleitungen auf der Jagd nach requirierbaren​ KollegInnen

Arm, aber sexy.  Personalzirkus in Berlin

von Gabriele Frydrych

Was für ein Mann! Jung, selbstbewusst und „breit aufgestellt“. Fachkraft für Mathe und Physik! Trainer in einem Ruderclub und Gitarrist in einer Klezmer-Band!! Erfahrung als Assistent Teacher in Äthiopien und Usbekistan. 62 Schulleiterinnen und Schulleiter, die mal wieder seit Stunden beim Berliner Lehrer-Casting, sorry, beim „zentralen Einstellungsgespräch“ rumsitzen, lecken sich die Lippen. Der junge Mann erscheint als dringender Erstwunsch auf ihren Personallisten. … weiter


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 ► Weitere Satiren von Gabriele Frydrych im Magazin Auswege

 


! Tipp der Redaktion!

Die Dümmsten aus meiner Klasse sind Lehrer geworden!

Frydrych_die_Duemmsten_aus meiner_Klasse_sind_Lehrer_geworden… von aufwühlenden Schulinspektionen bis hin zu Sinnkrisen in den Sommerferien, von pathologischem Gesprächsverhalten im Lehrerzimmer bis hin zum gelassenen Umgang mit der Pubertät. Die leserInnen erfahren, was Ihre Schüler hinter Ihrem Rücken treiben, auf Klassenfahrten und im Internet. Vielleicht erweitern die KollegInnen dann endlich mal Ihre Medienkompetenz, um den lieben Kleinen und ihren Plagiaten gewachsen zu sein!

Frydrych, Gabriele.: "Die Dümmsten aus meiner Klasse sind Lehrer geworden!", Books on Demand, 172 S., 11,90 €, 1. Auflage 2013

23. Juni 2014 · Kommentare deaktiviert für „Religionen ordnen die Frau dem Mann unter“ · Kategorien: Lebens- und Kulturwege, Lesezeichen · Tags: , ,

Stollberg-Rilinger_Als_Mann_und_Frau_schuf_er_sieHistorikerin Barbara Stollberg-Rilinger gibt Buch über umstrittene Geschlechterfragen heraus – Burka-Verbote, Frauen in der Kirche, Sexualnormen, Feminismus im Judentum

Mitteilung: Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Die monotheistischen Weltreligionen haben in der Vergangenheit Frauen traditionell den Männern untergeordnet. Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster erläutert, „das geht auf die patriarchalischen Gesellschaften zurück, in denen Judentum, Christentum und Islam entstanden sind und die sich in Torah, Bibel und Koran niedergeschlagen haben.“ Die Wissenschaftlerin hat unter dem Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ ein Buch zum Verhältnis von Religion und Geschlecht herausgegeben. … weiter

Quelle: Uni Münster/idw-onlne.de

22. Juni 2014 · Kommentare deaktiviert für Christopher Street Day: Wirkliche Gleichstellung nur mit Ergänzung des Grundgesetzes · Kategorien: Lebens- und Kulturwege

dgb.jpgMitteilung: DGB

Anlässlich des diesjährigen Christopher Street Day sagte Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende:

"Wir brauchen eine wirkliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und intersexuellen Menschen in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz, mit Diskriminierungen jedweder Art muss endlich Schluss sein. … weiter

Quelle: www.dgb.de

06. Juni 2014 · Kommentare deaktiviert für „Das ist ja schlimmer wie’n Buch“ · Kategorien: Lebens- und Kulturwege · Tags: , , , , , , , ,

gsf – Götz Eisenberg, Gefängnispsychologe im hessischen Butzbach, beschrieb in seinem Aufsatz “Mit Sokrates im Gefängnis” die Erfahrungen von Häftlingen in einer Kulturgruppe. Die Häftlinge spielten Theater, nahmen an Lesungen teil, hörten Musik, schauten sich Filme an und kamen miteinander ins Gespräch.

Jetzt, im Jahr 2014, blickt Götz Eisenberg zurück. Er zieht eine Bilanz. Was ist aus der Kulturgruppe geworden? Was von ihr geblieben? Die Mitglieder der Kulturgruppe sind nicht mehr in Butzbach, die “damalige” Häftlingsgeneration ist veschwunden. Und der Autor stellt sich die Frage: Was heißt das für mich und meine kulturellen Bemühungen im Gefängnis?

„Das ist ja schlimmer wie’n Buch“

Epilog auf die Kulturgruppe – März 2014

In den letzten Monaten ist die Gefangenengeneration aus dem Butzbacher Gefängnis verschwunden, die die Kulturgruppe* ins Leben gerufen und mit ihrem Elan und Geist am Leben erhalten hat. Im Mai 2014 wird mit Srdjan M. nach über 13 Jahren Haft der letzte Repräsentant der Gründungsgeneration in seine serbische Heimat abgeschoben. Er hat sich während seiner Haftzeit durch eine ganze Bibliothek hindurchgearbeitet und ein Wissen und Urteilsvermögen erworben, das seinesgleichen sucht und das mir auch unter sogenannten Akademikern selten begegnet ist. Die nachwachsenden Gefangenengenerationen sind durch ihre Smartphones und Computerspiele, durch Facebook und Whatsapp derart idiotisiert, dass sie mit solchen Angeboten nichts anfangen können. … weiter

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02. Juni 2014 · Kommentare deaktiviert für Gefühl als verbindendes Element der Gesellschaft · Kategorien: Lebens- und Kulturwege · Tags: ,

partnershipMitteilung: Freie Universität Berlin

Eine Studie von Soziologen des Clusters Languages of Emotion der Freien Universität Berlin liefert erstmals empirische Belege dafür, dass soziale Wahrnehmungen und Empfindungen innerhalb der deutschen Gesellschaft weitgehend geteilt werden.

Trotz dieses breiten Konsenses gebe es jedoch bedeutsame kulturelle und schichtspezifische Unterschiede, konstatieren die Wissenschaftler Jens Ambrasat und Prof Dr. Christian von Scheve. … weiter

Quelle: idw-online.de

 

28. April 2014 · Kommentare deaktiviert für 40 Jahre Laborschule und Oberstufen-Kolleg · Kategorien: Lebens- und Kulturwege · Tags: , ,

Schulprojekte der Universität Bielefeld feiern

Mitteilung: Universität Bielefeld

Lernen auf freien Flächen statt in engen Räumen, altersgemischter Unterricht und keine Schulnoten bis zur 9. Klassenstufe – das sind die Kennzeichen der Bielefelder Laborschule. Lernen ohne Noten in der Eingangsphase, zweiwöchige Projekte in jedem Schulhalbjahr und fächerübergreifende Grundkursprofile im Bereich der Sekundarstufe II charakterisieren das Oberstufen-Kolleg.

Vor 40 Jahren wurden die beiden innovativen Schulen, die sich mit neuen Formen des Lehrens und Lernens auseinandersetzen, als Versuchsschulen des Landes Nordrhein-Westfalen eröffnet. … weiter

Quelle: idw-online.de

24. März 2014 · Kommentare deaktiviert für Sehen wir uns wieder? Die Berechenbarkeit sozialer Kontakte · Kategorien: Lebens- und Kulturwege · Tags:

communicationMitteilung: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Pro Tag haben wir mit durchschnittlich acht Menschen intensiveren Kontakt – durch persönliche Treffen, per Mail oder auch Telefon. Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der University of Nebraska in Lincoln untersuchten unser Kontaktverhalten auf Gesetzmäßigkeiten.

Sie fragten sich: Welche Faktoren beeinflussen die Wahrscheinlichkeit eines Kontakts zwischen zwei sich bekannten Menschen? Und lässt sich vorhersagen, wen wir wann wiedertreffen? … weiter

Quelle: MPIB/idw-online.de

22. März 2014 · Kommentare deaktiviert für Konsum steigert das subjektive Wohlbefinden! · Kategorien: Lebens- und Kulturwege · Tags: ,

Mitteilung: GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

Was wir irgendwie schon annahmen, nun ist es wissenschaftlich erwiesen: Je mehr wir konsumieren können, desto wohler fühlen wir uns. Das behaupten zumindest die Soziologen vom GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften Dr. Noll und Dr. Weick und führen in ihrer gerade neu erschienenen Studie zur Struktur von Konsumausgaben und subjektivem Wohlbefinden triftige Argumente für diese These an. … weiter

Quelle: GESIS/idw-online.de

18. März 2014 · Kommentare deaktiviert für Wenn Kinder nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen – Soziale Elternschaft in Westafrika · Kategorien: Lebens- und Kulturwege · Tags: , ,

Benin

Benin – zwischen Togo und Nigeria (rechts)

Mitteilung: Universität Bayreuth

In weiten Teilen Westafrikas ist es seit Jahrhunderten alltäglich, dass Kinder nicht bei ihren leiblichen Eltern, sondern bei Pflegeeltern aufwachsen. Dies gilt insbesondere auch für die Baatombu, eine Volksgruppe im Norden Benins.

In ihrer neuen Monographie „Soziale Elternschaft im Wandel. Kindheit, Verwandtschaft und Zugehörigkeit in Westafrika“, die aus einer mehr als 20jährigen Forschungsarbeit hervorgegangen ist, zeichnet die Bayreuther Sozialanthropologin Prof. Dr. Erdmute Alber ein detailliertes Bild des aus europäischer Sicht ungewohnten Phänomens der Kindspflegschaft. Dabei wirft sie Fragen auf, die auch für die Diskussionen um Familie und Elternschaft in Europa interessant sind. … weiter

Quelle: Uni Bayreuth/idw-online.de

07. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für „When will we ever learn?“ · Kategorien: Lebens- und Kulturwege, Musik · Tags: , ,

Zur Erinnerung an den großen Musikpädagogen Pete Seeger – Humanist, Musiker, Kämpfer gegen Unterdrückung und Krieg

von Eva Petermann

pete-seeger-81869_640_by_tpsdave_CC0Pete Seeger ist tot. Der 94-Jährige Folksänger starb am 28. Januar in New York, ein halbes Jahr nach dem Tod seiner geliebten Frau Toshi Ohta, mit der er 70 Jahre durch drei Kinder und in gemeinsamer Arbeit verbunden war. In zahllosen Nachrufen wurde die „Folklegende“ gewürdigt, der Kämpfer gegen Rassismus und Antisemitismus, der Friedens- und Umweltaktivist geehrt. … weiter

Foto: Pete Seeger by tpsdave, CC0