21. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Unterrichtsmaterial: Globalisierte Finanzmärkte · Kategorien: AL-Wirtschaft-Technik, Materialsammlungen · Tags: , , , , ,

Ein Jahrzehnt nach Beginn der großen Krise

attac präsentiert neues Unterrichtsmaterial

gsf – “Pünktlich zum zehnten Jahrestag der Lehman-Pleite beleuchtet das Attac-Bildungsmaterial den Verlauf der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und die Zusammenhänge zwischen alltäglichem Leben, der finanziellen Sphäre allgemein und den Krisen des vergangenen Jahrzehnts. Neben dem Rückblick geht es insbesondere um die Frage der Bankenrettung und die Beziehung zwischen den Finanz- und den Wohnungsmärkten.” (Quelle: http://shop.attac.de/index.php/bildungsmaterial/bima-globale-finanzmaerkte.html )

Es gibt vier Module: Weiterlesen »

12. März 2013 · Kommentare deaktiviert für Wie hältst du es mit dem Kapitalismus? · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , ,

von Brigitte Pick

Der Kapitalismus gerät mehr und mehr in Verruf. Der Journalist und Wertekonservative Frank Schirrmacher empört sich in seinem Buch „Ego“ über die menschenverachtende Wirtschaftsform mit ihren Exzessen, und so ist die Kritik im Herzen des Kapitalismus angekommen, wie Jakob Augstein schreibt. …

So beginnt Brigitte Picks Aufsatz über den Zustand des Kapitalismus. Den Anlass dazu lieferte der Tod von Hugo Chávez, der bisherige sozialistische Präsident Venezuelas. Sein Wirken samt (Aus-)Wirkungen beschreibt sie am Ende ihres Aufsatzes. Die Autorin untersucht zunächst das Wirtschaftsmodell “Kapitalismus”, lässt die marxistische Staatstheorie zu Wort kommen, untersucht das System der Staatsschulden und die Rolle der Finanzjongleure, das Unwesen der Kreditgeber und den Wachstumszwang. Anschließend beschreibt sie die Mechanismen der Todes- und Pharmaindustrie im Land. Den ganzen Aufsatz lesen

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Alle im Magazin AUSWEGE erschienen Artikel von Brigitte Pick zeigen

Weitere Aufsätze (Auswahl) zu den Themen Kapitalismus, Finanzmarktkapitalismus:

Die Ware im Kapitalismus – oder kann man von Marx heute überhaupt noch etwas lernen? v. Uwe Findeisen

Ende und Verfall des öffentlichen Lebens v. Brigitte Pick

The Story of Stuff. Der Stoff, aus dem der Kapitalismus ist. Film

Vom kollektiven Wahnsinn des Finanzsystems und des Kapitalismus oder was Sie schon immer über das Elend dieses Wirtschaftssystems wissen wollten

 

25. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Sehnsucht nach Wahrheit · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , , , ,

Schüler befragen ihre Region und begreifen die Welt – eine Rezension des gleichnamigen Buches und der Bericht über ein Projekt

von Günther Schmidt-Falck

Schon der Untertitel des Buches verrät, dass es sich um ein Werk aus dem pädagogischen Umfeld handelt. Unzählige SchülerInnen aus dem Gymnasium Alfeld in Niedersachsen und ihre Lehrerin Maria Bauermeister haben in jahrelanger Kleinarbeit im Rahmen des Projektunterrichts Einzelpersonen aus ihrem direkten und indirekten Lebensumfeld befragt.

Los ging es am 21. Mai 2010, als sich eine Schülergruppe am Gymnasium Alfeld im Rahmen einer SV-Sitzung traf, um über die Umrisse eines neuen Projektes Geld & Leben“ zu sprechen. Anlass war der Angriff auf den Euro durch die globale Börsenspekulation. … weiter

 

 

19. Januar 2012 · Kommentare deaktiviert für Die Ware im Kapitalismus – oder kann man von Marx heute überhaupt noch etwas lernen? · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , , , ,

von Uwe Findeisen

Diese Überlegungen sollen beileibe keine Kurzfassung des „Kapital“ darstellen. Sie wollten der Frage nachgehen, auf was man stößt, wenn man sich der Kritik der politischen Ökonomie zuwendet. Dabei sollten vor allem zwei Leistungen einer solchen theoretischen Orientierung herausgestellt werden: Erstens hat man es bei Marx’ Ökonomiekritik nicht mit einem abstrakten Begriffsgefüge zu tun, das dann mühsam mit empirischem Material zu füllen wäre. Im „Kapital“ geht es vielmehr um gesellschaftliche Grundbestimmungen von Arbeiten und Leben, von Produzieren und Konsumieren, wie sie auch heute von Jugendlichen oder Erwachsenen ganz konkret als existenzielle Bedingungen, etwa auf einem Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt, erfahren werden.

Zweitens ist diese Theorie nicht auf eine historische Phase fixiert; sie bezieht sich vielmehr auf die allgemeinen Charakteristika einer an Geld und Kapital orientierten Wirtschaft und kann, auch wenn sie die Durchkapitalisierung der Welt im 20. Jahrhundert nicht mehr erlebt hat, zur Widersprüchlichkeit und Krisenanfälligkeit dieser Wirtschaftsordnung entscheidende Hinweise geben. … weiter

17. Oktober 2011 · Kommentare deaktiviert für Ende und Verfall des öffentlichen Lebens – Teil 2 · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , , , ,

von Brigitte Pick

Die Idee des sozialdemokratisch geprägten Wohlfahrtsstaates bröckelt und bildet gleichzeitig den Humus für die verunsicherte Mittelschicht, die die Furcht vor dem sozialen Abstieg umtreibt. Nur wer etwas hat, kann sich sorgen, dass er es verliert. So wird den Schwachen der Gesellschaft die Solidarität aufgekündigt, sie gelten fürderhin als Schmarotzer.

Den 2. Teil lesen: Ende und Verfall des öffentlichen Lebens 2

Den 1. Teil lesen: Ende und Verfall des öffentlichen Lebens 1

 

 

©Foto: Christian Lüpke / www.pixelio.de

Ausgewählte Aufsätze zum Thema von Brigitte Pick im Magazin AUSWEGE

 

03. Oktober 2011 · Kommentare deaktiviert für Ende und Verfall des öffentlichen Lebens – Teil 1 · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , ,

von Brigitte Pick

gsf – Seit Jahren verkümmelt der Staat sein Tafelsilber: Wasserwerke, Kongresszentren, Sozialwohnungen, Verkehrsbetriebe, Bildungsbereiche. Die Neoliberalen sind immer noch am Drücker und zeigen uns, wie man aus Luft Geld macht. Die Pleiten werden sozialisiert. "Christliche" und liberale Politker kriegen glänzende Augen und feiern sich selber, wenn eine Hand voll neue Jobs zu 3,50 in der Stunde  neu geschaffen werden.

Gleichzeitig werden die Forderungen immer lauter, dass zentrale Bereiche des öffentlichen Lebens wie Bildung, Verkehr, Gesundheitssektor, Energie- und Wasserversorgung nicht dem Markt überlassen werden dürfen: Die Armut würde noch weiter zunehmen und das Bildungswesen weiterhin kaputt gespart.

Auch der Mensch zahlt seinen Preis für die kalte, profitorientierte Gesellschaft. Brigitte Pick schreibt:

Er muss, um erfolgreich zu sein, handlungs- und entscheidungsstark sein. So predigt es die neoliberale Ideologie. Muße gilt nicht.

So wundert es nicht, dass die psychischen Erkrankungen sprunghaft zunehmen. Worauf warten wir eigentlich noch? Wir müssen den Marktradikalismus stoppen. Brigitte Pick setzt ihren engagierten Aufklärungskurs ohne Wenn und Aber fort.

Den 1. Teil lesen: Ende und Verfall des öffentlichen Lebens

©Foto: Christian Lüpke / www.pixelio.de

 

Weitere Aufsätze von Brigitte Pick im Magazin AUSWEGE über 

Integration – Ausländerfeindlichkeit – Gemeinschaftsschule – Toleranz – Sozialdarwinismus – Marginalisierte und unsere Hilfslosigkeit – Rassismus – Armut – Spießertum – Mittelschicht – Gewalt

 

Nicht nur nach Ansicht von Attac dürfen Bereiche öffentlicher Daseinsvorsorge wie Bildungswesen, Verkehr, Gesundheitssektor, Energie- und Wasserversorgung nicht der Marktlogik überantwortet werden
31. Januar 2009 · Kommentare deaktiviert für Vom kollektiven Wahnsinn des Finanzsystems und des Kapitalismus · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , ,

Point_right.gifoder was Sie schon immer über das Elend dieses Wirtschaftssystems wissen wollten

Darüber forscht ein Mann, der seit Jahren als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin tätig ist. Bis in die jüngste Vergangenheit meist unbemerkt von der herrschenden Öffentlichkeit, auch kaum beachtet von linken Dogmatikern. Er heißt Bernd Senf und unterhält eine beachtenswerte Homepage, die wir allen KollegInnen weiterempfehlen wollen, die schon immer und erst recht in Zeiten des Finanzchaos den herrschenden Beschwichtigungsreden misstrauen. …weiter