25. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Psyche unter Druck: wie die modernen Lebensumstände unsere Gesundheit beeinflussen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , , , ,

Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

Leistungsdruck auf der Arbeit, private Verpflichtungen, hohe eigene Ansprüche und ständige Erreichbarkeit: Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland fühlt sich ge­stresst. Damit steigt auch das Risiko für psychische Erkrankungen.

Führende Psychiater rücken deshalb am 24.11.2016 auf dem DGPPN Kongress in Berlin die Risikofaktoren in den Vordergrund, die mit den modernen Lebensumständen verbunden sind. Sie fordern, diese noch stärker zu erforschen und daraus neue präventive und therapeutische Konzepte zu entwickeln. … weiter

Quelle: www.dgppn.de/idw-online.de

20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zwischen Arbeitswut und Überfremdungsangst“ · Kategorien: Lesezeichen, mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

eisenberg_arbeitswut_und_ueberfremdungangstEine Rezension des gleichnamigen Buches von Götz Eisenberg

von Heinz Kreiselmeyer

Anfang Juli erschien unter dem Obertitel „Zwischen Arbeitswut und Überfremdungsangst“ der zweite Band von Götz Eisenbergs „Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus“. Über den ersten Band schreib Matthias Dell: „Eisenberg kommt aus einer Zeit, in der der Himmel die Grenze des Denkens war. Sein an der Kritischen Theorie geschulter Blick nimmt die Gesellschaft in ihrer ganzen Breite in den Blick.“

So ist es auch diesmal. Die im zweiten Band versammelten Texte stammen aus den letzten Jahren und sind zum größten Teil auf den Nachdenkseiten oder im Online-Magazin Auswege bereits erschienen. … Sie schlagen einen Bogen vom Attentat von Sarajevo, über das Pegida- und AfD-Unwesen, den Flugzeug-Amok in den französischen Alpen, die Debatten um den Verbleib Griechenlands in der Europäischen Union bis hin zu dem, was man als “ islamistischen Terror“ und „Flüchtlingskrise“ bezeichnet…. weiter


zur Rezension des ersten Bandes von Götz Eisenberg: “Zwischen Amok und Alzheimer: Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus”

 

18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Mit Kuscheleinheiten gegen den November-Blues · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Aktuelle Forschungen zu Selbstberührungen im Haptik-Forschungslabor der Universität Leipzig

Mitteilung: Uni Leipzig

gegen_novemberblues_by_medizinische_fakultaet_uni_leipzig_250Draußen ist es dunkel, nass und kalt geworden. Das November-Wetter ist nicht nur ungemütlich, sondern schlägt auch schnell aufs Gemüt. PD Dr. Martin Grunwald, Haptik-Forscher an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, hat ein einfaches Rezept dagegen: Wärme, Bewegung und regelmäßigen Körperkontakt. Schon eine zehnminütige Massage pro Tag kann die Stimmung deutlich aufhellen. Denn Berührungen und Körperinteraktion rufen komplexe neurobiologische Prozesse hervor. … weiter

Quelle: www.zv.uni-leipzig.de/service/kommunikation/medizinische-fakultaet.html
©Foto: Medizinische Fakultät, Universität Leipzig

18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Sexualisierte Gewalt im Sport · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Forschungsprojekt »Safe Sport« kann erstmals Daten zu sexualisierter Gewalt im organisierten Sport in Deutschland vorlegen

Mitteilung: Deutsche Sporthochschule Köln

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln und des Universitätsklinikums Ulm untersuchen aktuell im Forschungsprojekt »Safe Sport« die Häufigkeiten und Formen von sexualisierter Gewalt im Wettkampf- und Leistungssport sowie den Umsetzungsstand von Maßnahmen zur Prävention und Intervention in Sportverbänden und -vereinen. … weiter

Quelle: www.dshs-koeln.de/idw-online.de

16. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Mit Paranoia an die Spitze · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Mitteilung: Kühne Logistics University – Wissenschaftliche Hochschule für Logistik und Unternehmensführung

Paranoia fördert den beruflichen Aufstieg. Das ist das Ergebnis einer Studie von Dr. Niels Van Quaquebeke, Professor an der Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg.

Dass hohe Misstrauen anderen gegenüber und die damit einhergehende ständige Aufmerksamkeit auf potentiell unvorteilhafte Situationen helfen paranoiden Menschen, in Unternehmen nach oben zu kommen. … weiter

Quelle: KLU/idw-online.de

16. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Unser Gehirn belohnt sich selbst! · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

Neurowissenschaftliche Studie führt zu neuen Ansätzen beim Spracherwerb

Mitteilung: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Unser Gehirn ist in der Lage, fehlende äußere Belohnung durch ein inneres Signal zu simulieren und so das Erlernen neuer Informationen selbstgesteuert zu verstärken. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Team von Psychologen und Neurowissenschaftlern der Universitäten Magdeburg und Barcelona, Spanien. Die Ergebnisse wurden soeben in eLife, einer renommierten Fachzeitschrift für Lebenswissenschaften, veröffentlicht.
Insgesamt zeigten die Ergebnisse der Studie, dass selbstgesteuertes Lernen selbstbelohnend sein kann, also die Belohnungsgedächtnisschleife des Gehirns „anschaltet“. … weiter

Quelle: Uni Magdeburg/idw-online.de

09. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Angst vor Vergeltung · Kategorien: Daten und Fakten, mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Warum wir Regelverstöße nicht immer angemessen rügen

Mitteilung: Universität zu Köln

Angenommen eine Gruppe von Reisenden beobachtet am Bahngleis zwei Umweltsünder. Eine Person wirft ihren leeren Kaffeebecher auf den Boden. Die andere verschmutzt den Bahnsteig nicht nur mit einem Kaffeebecher, sondern noch mit einem ganzen Müllbeutel dazu. Wer von beiden hätte eher mit einer Rüge der anderen Reisenden zu rechnen? … weiter

Quelle: www.uni-koeln.de/idw-online.de

05. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Narzisstischer Chef? Hilft der Karriere! · Kategorien: Daten und Fakten, mens sana in corpore sano · Tags: ,

Bamberger Psychologinnen: Charakter des Vorgesetzten beeinflusst Karriereerfolg und Wohlbefinden von Beschäftigten

Mitteilung: Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Wie viel Einfluss egoistisches, impulsives und manipulatives Verhalten in der Führungsetage gegenüber Angestellten hat, zeigt eine neue Studie der Bamberger Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie. Prof. Dr. Judith Volmer und Iris Koch fanden heraus, dass bestimmte unbeliebte Persönlichkeitsmerkmale von Vorgesetzten zu geringer Arbeitszufriedenheit und Nachteilen in den Karrierechancen bei Beschäftigten führen können. Gerade ein narzisstischer Chef kann aber auch positive Auswirkungen haben. … weiter

Quelle: Uni Bamberg/idw-online.de

24. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Wenn die Kindheit lange Schatten wirft – Missbrauch und Misshandlung verändern Immunprozesse · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

shadowMitteilung: Universität Ulm

Wenn Kinder misshandelt, missbraucht oder vernachlässigt werden, finden sich noch viele Jahre danach erhöhte Entzündungswerte im Blut. Die Folgen sind nicht nur ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen, sondern auch für bestimmte altersassoziierte körperliche Erkrankungen. Bislang war unklar, welche molekularen Mechanismen diesem chronischen Entzündungszustand zugrunde liegen.

Nun ist es Wissenschaftlern der Ulmer Universität und Uni-Klinik gelungen, veränderte Prozesse in den Immunzellen sowie oxidativen Stress als möglichen Mit-Verursacher zu enttarnen. … weiter

Quelle: uni-ulm.de/idw-online.de

12. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Filme verändern Einstellungen zur weiblichen Genitalbeschneidung · Kategorien: Ethik, G-So-Ek, mens sana in corpore sano, Unterricht und Erziehung · Tags: , , ,

Mitteilung: Universität Zürich (UZH)

Weltweit werden Millionen von Mädchen und Frauen beschnitten. Um die Einstellung gegenüber dieser gesundheitsgefährdenden Praxis zu verändern, produzierten UZH-Forschende Spielfilme. In diesen diskutieren Familien kontrovers über die Beschneidung ihrer Töchter, wodurch sich die Einstellung gegenüber unbeschnittenen Mädchen bei den Zuschauern positiv veränderte. Das Thema wiederholt in Filmen einzubinden, könnte helfen, die Zahl der Beschneidungen zu reduzieren. … weiter

Quelle: www.media.uzh.ch