11. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Häufig zu beobachten: Das Eigene überhöhen, das Andere abwerten · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Goethe-Universität Frankfurt am Main

Ethnologen und Soziologen befassen sich seit dem 19. Jahrhundert mit dem sozial und kulturell Fremden. Alls eine Art Zuwanderer auf Zeit versuchen sie sich mit einer anderen Lebensform vertraut zu machen und ihren Charakter zu begreifen. Zu welchen Einsichten gelangen sie dabei?

Darüber und vor allem über ihre eigenen Erfahrungen sprach der Philosoph und Publizist Dr. Rolf Wiggershaus in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Forschung Frankfurt“ (2/2016) … weiter

21. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Sozialpsychologe Immo Fritsche zur Angst nach dem Anschlag von Berlin · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mitteilung: Uni Leipzig

Nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt, bei dem am Montagabend 12 Menschen starben, wächst die Verunsicherung in der Bevölkerung. Welche Folgen könnte das Attentat für das soziale Verhalten der Deutschen haben? Wie sollten sie mit ihrer Angst umgehen? – Immo Fritsche, Professor für Sozialpsychologie an der Universität Leipzig, gibt Antworten auf diese Fragen. … weiter

Quelle: www.uni-leipzig.de

15. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Die Psychologie der Essattacken · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mitteilung: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Bis zu drei Prozent der Erwachsenen leiden hierzulande darunter. Offiziell ist sie seit 2013 als psychische Erkrankung anerkannt. Dennoch weiß man bisher nur wenig über ihre neurowissenschaftlichen Grundlagen: Die Binge-Eating-Störung, die häufigste Essstörung überhaupt, bei der die Betroffenen unter regelmäßigen Essanfällen leiden.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben nun herausgefunden, dass Betroffene unter generellen Entscheidungsschwierigkeiten leiden, auch unabhängig vom Essen. Das spiegelt sich auch in ihrer Hirnaktivität wider. … weiter

Quelle: www.cbs.mpg.de/idw-online.de

09. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Die faszinierende Welt der Meditation · Kategorien: Lesezeichen, mens sana in corpore sano · Tags:

Prof. Dr. Peter Sedlmeier vom Institut für Psychologie der TU Chemnitz hat eine umfassende Analyse zu den Wirkungen von Meditation veröffentlicht und liefert viele praktische Hinweise

Mitteilung: TU Chemnitz

Meditation steht als Sammelname für unterschiedliche Techniken, die Bestandteile in allen Weltreligionen waren und sind – insbesondere im Buddhismus und Hinduismus. “Meditieren zu lernen, ist nicht nur ein Trend, sondern auch eine gute Idee. Viele Menschen berichten von positiven Effekten auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden”, sagt Peter Sedlmeier, Professor für Forschungsmethoden und Evaluation am Institut für Psychologie der Technischen Universität Chemnitz. “Viele wissen jedoch nicht, was man genau dabei macht, welche Meditationsformen es überhaupt gibt und was Meditation bewirken kann – und was nicht“, weiß der Professor. Sedlmeier beantwortet deshalb diese und viele weitere Fragen in seinem jüngsten Buch “Die Kraft der Meditation”, in das auch Erfahrungen aus seiner eigenen Meditationspraxis eingeflossen sind. Er zeigt auch, welche Nebenwirkungen und Risiken des Meditierens zu beachten sind und gibt zudem Anregungen für Leser, die mit Meditation beginnen möchten. „Meditieren gelingt besser mit einem Lehrer und in einer Gruppe“, ist eine von Sedlmeiers Empfehlungen. Er motiviert aber auch den Leser, eigene Erfahrungen zu sammeln und das Meditieren einfach mal auszuprobieren. Einzige Ausnahme sind Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. „Wer beispielsweise an Schizophrenie leidet, sollte Meditationstechniken meiden oder sie nur unter enger Betreuung durch einen meditationserfahrenen Therapeuten durchführen“, so Sedlmeier. Weiterlesen »

06. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Den inneren Schweinehund besiegen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

io-donna-uomo-architettoMitteilung: Jacobs University Bremen

Mehr Sport, gesund essen, keinen Alkohol – nun kommt die Zeit der guten Vorsätze. Allerdings: Nicht einmal jeder Dritte schafft es, diese auch in die Tat umzusetzen. So werden Weihnachten und der Jahreswechsel zugleich zur Zeit der Fehltritte.

Wie sich das Verhalten verändern lässt, wie der innere Schweinehund besiegt werden kann, darüber forscht Prof. Dr. Sonia Lippke, Gesundheitspsychologin an der Jacobs University in Bremen. Ihr Ratschlag: Möglichst konkret planen und die eigene Strategie immer wieder der Wirklichkeit anpassen. … weiter

Quelle: Jacobs University Bremen gGMbH/idw-online

26. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Depressionen bei Jugendlichen gehen auf den Magen, Ängste unter die Haut · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

Mitteilung: Universität Basel

Psychische Störungen und körperliche Erkrankungen kommen häufig im Doppelpack vor. Psychologen der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum haben dabei bei Jugendlichen erstmals zeitliche Muster identifiziert: Arthritis und Erkrankungen des Verdauungssystems treten häufiger nach Depressionen auf, und Angststörungen ziehen Hautkrankheiten nach sich. … weiter

Quelle: Uni Basel/idw-online.de

25. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Psyche unter Druck: wie die modernen Lebensumstände unsere Gesundheit beeinflussen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , , , ,

Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

Leistungsdruck auf der Arbeit, private Verpflichtungen, hohe eigene Ansprüche und ständige Erreichbarkeit: Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland fühlt sich ge­stresst. Damit steigt auch das Risiko für psychische Erkrankungen.

Führende Psychiater rücken deshalb am 24.11.2016 auf dem DGPPN Kongress in Berlin die Risikofaktoren in den Vordergrund, die mit den modernen Lebensumständen verbunden sind. Sie fordern, diese noch stärker zu erforschen und daraus neue präventive und therapeutische Konzepte zu entwickeln. … weiter

Quelle: www.dgppn.de/idw-online.de

20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zwischen Arbeitswut und Überfremdungsangst“ · Kategorien: Lesezeichen, mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

eisenberg_arbeitswut_und_ueberfremdungangstEine Rezension des gleichnamigen Buches von Götz Eisenberg

von Heinz Kreiselmeyer

Anfang Juli erschien unter dem Obertitel „Zwischen Arbeitswut und Überfremdungsangst“ der zweite Band von Götz Eisenbergs „Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus“. Über den ersten Band schreib Matthias Dell: „Eisenberg kommt aus einer Zeit, in der der Himmel die Grenze des Denkens war. Sein an der Kritischen Theorie geschulter Blick nimmt die Gesellschaft in ihrer ganzen Breite in den Blick.“

So ist es auch diesmal. Die im zweiten Band versammelten Texte stammen aus den letzten Jahren und sind zum größten Teil auf den Nachdenkseiten oder im Online-Magazin Auswege bereits erschienen. … Sie schlagen einen Bogen vom Attentat von Sarajevo, über das Pegida- und AfD-Unwesen, den Flugzeug-Amok in den französischen Alpen, die Debatten um den Verbleib Griechenlands in der Europäischen Union bis hin zu dem, was man als “ islamistischen Terror“ und „Flüchtlingskrise“ bezeichnet…. weiter


zur Rezension des ersten Bandes von Götz Eisenberg: “Zwischen Amok und Alzheimer: Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus”

 

18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Mit Kuscheleinheiten gegen den November-Blues · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Aktuelle Forschungen zu Selbstberührungen im Haptik-Forschungslabor der Universität Leipzig

Mitteilung: Uni Leipzig

gegen_novemberblues_by_medizinische_fakultaet_uni_leipzig_250Draußen ist es dunkel, nass und kalt geworden. Das November-Wetter ist nicht nur ungemütlich, sondern schlägt auch schnell aufs Gemüt. PD Dr. Martin Grunwald, Haptik-Forscher an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, hat ein einfaches Rezept dagegen: Wärme, Bewegung und regelmäßigen Körperkontakt. Schon eine zehnminütige Massage pro Tag kann die Stimmung deutlich aufhellen. Denn Berührungen und Körperinteraktion rufen komplexe neurobiologische Prozesse hervor. … weiter

Quelle: www.zv.uni-leipzig.de/service/kommunikation/medizinische-fakultaet.html
©Foto: Medizinische Fakultät, Universität Leipzig

18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Sexualisierte Gewalt im Sport · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Forschungsprojekt »Safe Sport« kann erstmals Daten zu sexualisierter Gewalt im organisierten Sport in Deutschland vorlegen

Mitteilung: Deutsche Sporthochschule Köln

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln und des Universitätsklinikums Ulm untersuchen aktuell im Forschungsprojekt »Safe Sport« die Häufigkeiten und Formen von sexualisierter Gewalt im Wettkampf- und Leistungssport sowie den Umsetzungsstand von Maßnahmen zur Prävention und Intervention in Sportverbänden und -vereinen. … weiter

Quelle: www.dshs-koeln.de/idw-online.de