Neue Publikation: Alltagsleben und Integrationsprozesse geflüchteter Menschen

Mitteilung: Bonn International Center for Conversion (BICC)

„Gott sei Dank fühle ich mich jetzt nicht mehr als Flüchtling“ – das BICC Working Paper von Simone Christ analysiert Integrationsprozesse geflüchteter Menschen in Deutschland und bezieht hierfür besonders die Situation in Nordrhein- Westfalen mit ein. Weiterlesen

Kein Kita-Platz für Kinder mit Migrationshintergrund

Erziehungswissenschaftliche Studie zur frühkindlichen Betreuung

Mitteilung: Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Bereits in den ersten Tagen nach der Geburt melden viele junge Eltern ihr Kind für einen Kita-Platz an. Die Wartelisten der Einrichtungen sind lang, immer mehr Eltern nehmen für Kinder im Alter von unter drei Jahren einen Betreuungsplatz in Anspruch. Das trifft allerdings nicht auf Familien mit Migrationshintergrund zu. Ihre Kinder gehen deutlich seltener so früh in eine Einrichtung.

Dr. Lars Burghardt von der Universität Bamberg hat in einer aktuellen Studie gezeigt, dass das durchaus nicht den Wünschen der Familien entspricht. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Elementar- und Familienpädagogik erklärt: „Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund geben überdurchschnittlich häufig an, keinen Betreuungsplatz bekommen zu haben. Sie müssen ihre Kinder unfreiwillig zuhause betreuen.“ … weiter


Quelle:
www.uni-bamberg.de
www.idw-online.de

 

 

„Handwerk bildet 18.000 Flüchtlinge aus“

Am 2.4.2019 erschien in MiGAZIN ein Bericht, dass von allen Geflüchteten, die derzeit in Deutschland eine Ausbildung machen, jeder Zweite im Handwerk lerne:

Handwerk bildet 18.000 Flüchtlinge aus
Jeder zweite Geflüchtete in Ausbildung lernt im Handwerk. Das sind rund 18.000 Personen und rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Handwerkspräsident Wollseifer zufolge fehlen in Deutschland 250.000 Fachkräfte. Den ganzen Bericht lesen

Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration Geflüchteter

Mitteilung: Bonn International Center for Conversion (BICC)

Im Vergleich zu der Situation der Menschen, die schon vor 20 bis 40 Jahren nach Deutschland flohen, haben sich einige gesetzliche Regelungen für Geflüchtete deutlich verbessert. Allerdings betrifft dies in erster Linie Asylsuchende mit „guter Bleibeperspektive“ und anerkannte Flüchtlinge. Der aktuelle BICC Policy Brief empfiehlt die Integration Geflüchteter von Anfang an. … weiter


Quelle:
www.bicc.de
www.idw-online.de

Erklärfilm zur dualen Berufsausbildung

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge hat einen Erklärfilm zur dualen Berufsausbildung herausgegeben. Den Film gibt es auf Deutsch, Arabisch, Farsi, Tigrinya und Englisch (in Form von Untertiteln).

Auf der Seite des „Netzwerkes“ heißt es dazu:

Unser neuer Erklärfilm soll den Mitgliedern des NETZWERKs dabei helfen Mitarbeiter und potenzielle Mitarbeiter mit Fluchthintergrund für die duale Berufsausbildung in Deutschland zu begeistern. Aber auch Willkommenslotsen, Flüchtlingskoordinatoren, Lehrkräfte und Ehrenamtliche können den Film nutzen, um bei der Beratung und Betreuung geflüchteter Menschen für die Berufsausbildung zu werben. Der Erklärfilm stellt das duale Ausbildungssystem und eine Auswahl der über 330 verschiedenen Ausbildungsberufe kurz und knapp vor. 

(Quelle: https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/news/erklaerfilm-zur-dualen-berufsausbildung/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=28-02-2019+März+Newsletter&utm_content=Mailing_11260155)

Der Film erklärt wichtige Merkmale der dualen Berufsausbildung. Die 4 Minuten sind zwar dicht gedrängt mit Informationen (… die sehr schnell gesprochen werden)  über die schulische und betriebliche Ausbildung, die Ausbildungsvergütung und diverse Ausbildungsberufe, für Flüchtlinge und auch für deutsche Schüler vor einer Berufswahl bieten sie jedoch eine brauchbare Erstinformation!


zur Filmseite

 

Kurzfilm zu Selbsthilfe nach Flucht und Migration

Mitteilung: Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Viele Geflüchtete entwickeln körperliche und psychische Beschwerden, wenn sie „angekommen“ sind. Schlafstörungen, Herzrasen oder Unruhe können Anzeichen der Verarbeitung schwieriger Ereignisse sein. Was betroffene Menschen dagegen tun können, zeigt ein Kurzfilm des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI).

„Flucht und Migration – Selbsthilfe“ illustriert als Cartoon in 13 Sprachen, was Betroffene tun können: In eine Chilischote beißen zum Beispiel, um unangenehme Gefühle zu vertreiben oder feste Schlafenszeiten einhalten, um besser durch die Nacht zu kommen. Der Film fordert sie aber auch auf, sich Hilfe zu holen, wenn ihre Beschwerden sich nicht bessern oder zu stark sind.

Das MPI hat den 2,5 Minuten langen Film im Rahmen seines Projektes RefPsych produziert, unterstützt wurde er von der Max-Planck-Förderstiftung. Er soll sich wie der erste Kurzfilm online über Social Media-Kanäle verbreiten, um möglichst viele Geflüchtete sowie ihre Helfer zu erreichen. Im ersten Teil geht es darum, über mögliche körperliche und psychische Symptome nach Flucht und Migration aufzuklären, zur Entlastung und als Aufforderung, sich Hilfe zu holen.

Der Link zu den Filmen sowie weitere Infos zum Projekt:

http://www.psych.mpg.de/refpsych.


Quelle:
PM v. 7.3.2019
Anke Schlee
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Psychiatrie
www.psych.mpg.de

Künftig keine psychotherapeutischen Gutachten mehr möglich

Innenminister Seehofer schließt Kritiker seiner Flüchtlingspolitik aus

Mitteilung: Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)

Der Bundesinnenminister plant, die Kritiker seiner rigiden Flüchtlingspolitik von Gutachten auszuschließen, mit denen die psychische Gesundheit von Asylsuchenden festgestellt wird. Seehofer plant, mit seinem „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ die Heilberufe von dieser Begutachtung auszuschließen, die bestens für die Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen qualifiziert sind: die Psychologischen Psychotherapeuten und die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Weiterlesen

Ein guter Start in die Kita

„Willkommen in unserer Kita“

So ist eine Broschüre betitelt, die der Paritätische Gesamtverband in sechs Sprachen herausgibt, in Deutsch, Englisch, Französisch, Tigrinya, Arabisch und Farsi.

Folgende Themen werden u.a. angesprochen:

  • Was ist eine Kita?
  • Wie läuft der Start in die Kita ab?
  • Der Tag in der Kita
  • Nach der Eingewöhnung

Herausgegeben hat die Broschüre der Paritätische Landesverband Hamburg, der sie dem Paritätischen Gesamtverband zur Verfügung gestellt hat, um diese Publikation unter der Verantwortung des Gesamtverbandes bundesweit allen Kindertageseinrichtungen und Beratungsstellen zugänglich zu machen.

Die Broschüre liegt als pdf-Datei vor, hat 20 informative Seiten mit vielen Fotos und einer ansprechenden Gestaltung.


Download der pdf-Datei (5,4 MB)

Die Broschüre kann auch beim Publikationsversand der Bundesregierung per Mail bestellt werden:
publikationen (ät) bundesregierung (Punkt) de:

Bestellnummer: 5BR306, Titel: „Herzlich Willkommen in unserer Kita“

Depression bei Migranten: Online-Programm speziell für arabischsprachige Patienten in Deutschland

Depression bei Migranten: Online-Programm speziell für arabischsprachige Patienten in Deutschland

Mitteilung: Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Das Online-Selbsthilfe-Programm iFightDepression für Patienten mit leichteren Depressionsformen ist nun auch in arabischer Sprache verfügbar. Das Programm hilft den Betroffenen, ihre Erkrankung besser zu verstehen und zeigt Übungen für den Alltag. Die arabische Version richtet sich insbesondere an Migranten in Deutschland und soll helfen, Sprachbarrieren und Versorgungsengpässe zu überbrücken. „Psychisch erkrankte Flüchtlinge haben es besonders schwer, Hilfe zu finden.

Es fehlen Psychotherapeuten und Ärzte, die sie in ihrer Muttersprache behandeln können. Mit der arabischen Version des iFightDepression-Programms wollen wir die Versorgungssituation verbessern und insbesondere Patienten helfen, die sonst gar keine Unterstützung bekommen würden“, erklärt Prof. Ulrich Hegerl von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.deutsche-depressionshilfe.de

 

Immer mehr Geflüchtete sprechen gut Deutsch und integrieren sich in den Arbeitsmarkt

Mitteilung: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Immer mehr Geflüchteten gelingt die Integration in das deutsche Bildungssystem und in den Arbeitsmarkt. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin auf der Basis einer repräsentativen Wiederholungsbefragung von Geflüchteten, die in den Jahren 2013 bis 2016 nach Deutschland gekommen sind. In den Jahren 2016 und 2017 wurden dafür jeweils rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer befragt, knapp 3.000 von ihnen waren bei beiden Befragungswellen dabei. … weiter


Quelle:
www.iab.de
www.idw-online.de

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