Von Georg Schuster*

“Sorry I can’t clean my room; 
I have to save the Planet.”
(Schülerdemo-Parole)

1.

a) Auch wenn es kokett dahergeredet ist – gesagt ist mit der zitierten Parole schon, dass die Jugend im ‚Klimastreik‘ nichts Geringeres als den Planeten retten will, von dem sie ‚keine Version B‘ kennt, also ein Menschheitsanliegen zu verfolgen meint.

Und es ist ja zunächst richtig, dass die immensen Schäden des Klimas und anderer Lebensgrundlagen, welche die einzelnen gewinnorientierten Volkswirtschaften kollektiv verursachen, weder an ihren Staatsgrenzen aufhören noch innerhalb der Gattung Mensch physiologische Unterschiede machen. … weiter


*Es handelt sich um ein Pseudonym. Der richtige Name des Autors ist der Redaktion bekannt.
Foto: Gerd Altmann auf pixabay.com (Lizenz)

 

von Hasso Rosenthal

„Wenn die Nordseewellen trecken an den Strand.“ Gestern saß ich mit einem Nachbarn zusammen, der Anfang der 60er Jahre bei der großen Sturmflut auf dem Deich stand und Sand schippte. Letztlich gelang es ihnen damals, einen Deichbruch zu verhindern. Sonst stünde unser Haus hier in Holthusen wahrscheinlich nicht, denn wir liegen unter Normalnull. Das Thema Klima geht uns alle an.”

So beginnen Hasso Rosenthals Anmerkungen zum Klimaproblem. Der Autor hat Informationen zusammengestellt, welche Probleme durch den Verbrauch von Energiereserven unserer Erde entstehen können und wodurch und in welchem Umfang wir Kohlenstoffdioxid produzieren. Hasso Rosenthal beschreibt auch Beispiele, wie wir den Verbrauch und damit die Emissionen verringern können.

Der Text kann ab der 9. Klasse Haupt-/Mittelschule zur Informationsgewinnung oder als Diskussionsgrundlage eingesetzt werden.  … Text lesen


Foto: NiklasPntk, pixabay.com, Lizenz

 

Mitteilung: adelphi research

Nach der Europawahl 2019 wird der Einfluss von Rechtspopulisten in der Europäischen Union und ihre Möglichkeiten wachsen, die Klima- und Energiepolitik zu torpedieren. Vor diesem Hintergrund analysieren adelphis Experten Stella Schaller und Alexander Carius die 21 stärksten rechtspopulistischen Parteien Europas, deren Wahlprogramme und Statements sowie deren Abstimmungsverhalten.

Die Ergebnisse zeigen die Varianz rechtspopulistischer Parteien bei ihren Einstellungen zur Klima- und Energiepolitik: von Klimawandelleugnern über konservative Umweltschützer bis hin zu Verfassungsfeinden am extremen rechten Rand. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.adelphi.de/de

von Suitbert Cechura

In vielen Ländern gehen Schüler und Schülerinnen während der Unterrichtszeit auf die Straße, um für ihre Zukunft zu demonstrieren. Der herrschenden Politik werfen sie vor, nicht genügend für den Klimaschutz zu tun. Sie wollen ihr Druck machen, damit sie die Sache des Klima- und Umweltschutzes endlich ernst nimmt. 

Der Protest übt sich bewusst in zivilem Ungehorsam; es geht darum, die Schule zu schwänzen und so die Ernsthaftigkeit des Anliegens zu unterstreichen. Die Parole lautet: Was sollen wir für die Zukunft lernen, wenn die heutige Politik die Zukunft des Planeten aufs Spiel setzt. (Siehe auch die Website der deutschen Bewegung: https://fridaysforfuture.de/.) … weiter


  Alle Aufsätze von Suitbert Cechura im Magazin AUSWEGE

 

Greenpeace hat im Januar ’19 ein neues Unterrichtsmaterial herausgebracht: Fleisch – um jeden Preis?

von Günther Schmidt-Falck

Die SchülerInnen sollen das Thema “Fleisch” unter den Aspekten Umwelt und Klima bearbeiten. So lauten die Schlüsselfragen:  “Wie viel Fleisch verbrauchen wir in Deutschland? Welche Auswirkungen hat die industrielle Fleischproduktion auf das Leben von Nutztieren? Und wie beeinflussen die Massentierhaltung und der wachsende Anbau von Futtermitteln wie Soja das globale Klima?” Weiterlesen »

“Wir sind junge Menschen und streiken freitags in ganz Deutschland, um gegen die aktuelle Klimapolitik zu protestieren”, heißt es auf der Seite weltweiten Bewegung “Fridays for Future.” 

Es macht Sinn, liebe KollegInnen, die Adresse weiterzugeben und sich selber auf der Seite über die Bewegung zu informieren. Außerdem verweisen wir auf das Grußwort von Henrik Peitsch, Vertreter des GEW Kreisverbandes Osnabrück-Stadt, das er am 18.1. beim Klimastreik in Osnabrück gesprochen hat:

 → Zur Rede von Henrik Peitsch  

Das Grußwort findet sich auch auf der Seite der GEW Osnabrück. Hier geht’s lang! 

 

zur Startseite der Klimastreikbewegung: https://fridaysforfuture.de/

 

02. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Klimawandel: Stadtbäume weltweit wachsen schneller · Kategorien: Peripherie · Tags:

Mitteilung: Technische Universität München

Bäume in Metropolen wachsen weltweit seit den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts schneller als Bäume in ländlicher Umgebung. Dies belegt erstmals eine Studie zum Einfluss des städtischen Wärmeinseleffektes auf das Baumwachstum, die unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) durchgeführt wurde.

Die Analyse des internationalen Forscherteams zeigt zugleich, dass das Wachstum der Stadtbäume schon seit Längerem sich verändernden Klimabedingungen ausgesetzt ist, was sich für Bäume im ländlichen Umfeld gerade erst einstellt. … weiter

Quelle: TU München | idw-online.de

14. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Das Klima und die Traumtänzer · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , ,

von Wolfgang Gerster

Seit Tagen beraten Politiker aus fast allen Ländern der Erde in Bonn über Maßnahmen, die erforderlich sind, um das Klimasystem der Erde stabil zu halten. Den Vorsitz haben die Fidschi-Inseln inne, einer jener Inselstaaten im Pazifik, die infolge des Seewasseranstiegs als erste Auswirkung einer Erderwärmung zu spüren bekommen, welche Folgen ein Klimawandel für die Menschen mit sich bringt.

Einer der zentralen Zielpunkte ist es, den allgemeinen weltweiten Temperaturanstieg bis 2030 auf ehrgeizige 1,5°C zu begrenzen. Das scheint nicht leicht zu sein. … weiter


©Fotomontage: geralt, pixabay.com, CC0

20. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Klimaschutz fängt im Kindergarten an · Kategorien: Unterricht und Erziehung · Tags: ,

Neues Projekt der Stiftung Kindergesundheit soll schon Kleinkinder für das Thema Klima begeistern

Mitteilung: Stiftung Kindergesundheit

Verheerende Stürme, Hitzewellen und Überschwemmungen erreichen traurige Rekorde: Der globale Klimawandel hat schon heute immense Auswirkungen und belastet zunehmend auch die Gesundheit von Kindern und Erwachsenen. Jeder Einzelne ist gefragt, seinen persönlichen Lebensstil klimaverträglich zu gestalten.

Die Grundlagen dafür müssen bereits im frühen Kindesalter gelegt werden, unterstreicht die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme. Mit Hilfe eines neuen Projekts der Stiftung sollen Kinder schon im Kindergarten klimarelevantes Wissen erlernen und als „Klimaspürnasen“ für ihr künftiges Leben verantwortungsbewusstes Verhalten einprägen. … weiter

Quelle:  Stiftung Kindergesundheit | idw-online.de