GEW verlangt deutlich mehr Geld für inklusive Schulformen
Bildungsgewerkschaft GEW zu den Ergebnissen der TIMSS-Studie
Mitteilung: GEW Hauptvorstand
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert mit Blick auf die heute veröffentlichten Ergebnisse der TIMSS-Studie, deutlich mehr Geld in inklusive Schulsysteme zu investieren. „In einer inklusiven Schule können alle Kinder ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend unterstützt und gefördert werden. Dafür brauchen wir eine bessere personelle und materielle Ausstattung inklusiver Schulformen, eine Lehrerbildung, die die angehenden Pädagoginnen und Pädagogen auf die soziale Realität in den Schulen vorbereitet und ihnen das notwendige Handwerkszeug für gute und erfolgreiche Arbeit mit heterogenen Lerngruppen mitgibt“, sagte Ilka Hoffmann, für Schule verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Dienstag in Frankfurt a.M. „Die TIMSS-Ergebnisse spiegeln die zunehmende soziale Spaltung in der Gesellschaft wider. Sie zeigen, dass alle Maßnahmen das Kardinalproblem des deutschen Schulwesens, die enge Kopplung von Schulerfolg und sozialer Herkunft, bisher nicht gelöst haben. Es fehlt an tragfähigen Konzepten, die Defizite, die Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern mitbringen, zu überwinden.“ Weiterlesen
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