Mitteilung: borisgloger consulting

Deutschlands Lehrer und Schüler stellen dem Schulsystem miese Noten aus: Ineffizient, veraltet und viel zu unflexibel, um individuell Schüler fördern zu können, sind die zentralen Kritikpunkte. Im Gegenzug wächst in beiden Gruppen der Wunsch nach neuen, zeitgemäßen Lernmethoden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberatung borisgloger consulting in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact. In der Umfrage wurden 250 Lehrer und 1000 Schüler zu einer Einschätzung der bestehenden Unterrichtsmethoden befragt. … weiter


Quelle: www.borisgloger.com

Eine Rezension von Günther Schmidt-Falck

Mit seinem Buch “Auf Abwegen – Wenn Jugendliche kriminell werden” thematisiert Hauptkommissar Werner Gloss Formen jugendlicher Alltagskriminalität sowie massive Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen. Er greift damit weit verbreitete Ängste so mancher Eltern, aber auch vieler Lehrkräfte auf. Diese Befürchtungen bestehen zu Recht: Straffällig und auch verhaltensauffällig gewordene Jugendliche bevölkern leider in großer Zahl Haupt- bzw. Mittelschulen, sind aber auch an Realschulen und Gymnasien zu finden.

Wie konnte es soweit kommen? Was tun? Was braucht der/die Jugendliche von der Schule? Vom Elternhaus? Diese Fragen stellen sich Lehrkräfte und noch mehr besorgte und gerade auch die direkt betroffenen Eltern. Schuld- und Versagensgefühle breiten sich aus, die Hilflosigkeit lähmt. … weiter

 

Wir alle sind dazu aufgerufen, die Zukunft der Menschheit mitzugestalten. Exklusivabdruck aus dem Buch „Verbundenheit“.

von Rubikons Mutmach-Redaktion

Der deutsche Physiker und Essayist Hans-Peter Dürr erklärt seine verblüffenden Erkenntnisse nach fünfzig Jahren Forschung in einem fesselnden Kapitel des Buches „Verbundenheit. Warum wir ein neues Weltbild brauchen“, das unter anderem von Rubikon-Beiratsmitglied Gerald Hüther herausgegeben wurde.

Es geht insbesondere um die neue Physik, nach der die Materie nicht das Fundament unserer Wirklichkeit ist. Hans-Peter Dürr sagt dazu: “Es gibt gar keine Materie! Ich habe somit fünfzig Jahre nach etwas gesucht, was es gar nicht gibt.

Die Entstehung der Quantentheorie zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte nicht nur zu einer Revolution innerhalb der Physik, sondern zugleich zu einer radikalen Veränderung des bis dahin gültigen klassischen Weltbildes.

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Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.
Creative Commons Lizenzvertrag
Es ist zuerst am 20.12.2018 im Online-Magazin Rubikon erschienen.


der Redaktion – ein Film auf youtube:
„Materie besteht nicht aus Materie“ – Josef M. Gaßner und die Welt des Kleinsten.
Hervorragend auch für den Einsatz im Unterricht zu verwenden!
Originallink, wenn das Filmfenster nicht sichtbar sein sollte: www.youtube.com/watch?v=BZYoNTyhBFs

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden.

 

Depression bei Migranten: Online-Programm speziell für arabischsprachige Patienten in Deutschland

Mitteilung: Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Das Online-Selbsthilfe-Programm iFightDepression für Patienten mit leichteren Depressionsformen ist nun auch in arabischer Sprache verfügbar. Das Programm hilft den Betroffenen, ihre Erkrankung besser zu verstehen und zeigt Übungen für den Alltag. Die arabische Version richtet sich insbesondere an Migranten in Deutschland und soll helfen, Sprachbarrieren und Versorgungsengpässe zu überbrücken. „Psychisch erkrankte Flüchtlinge haben es besonders schwer, Hilfe zu finden.

Es fehlen Psychotherapeuten und Ärzte, die sie in ihrer Muttersprache behandeln können. Mit der arabischen Version des iFightDepression-Programms wollen wir die Versorgungssituation verbessern und insbesondere Patienten helfen, die sonst gar keine Unterstützung bekommen würden“, erklärt Prof. Ulrich Hegerl von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.deutsche-depressionshilfe.de

 

Kinderarmut zu vermeiden steht hoch auf der aktuellen politischen Agenda

Mitteilung: Bertelsmann Stiftung

Die Bertelsmann Stiftung hat Kinder und Jugendliche gefragt, was sie aus ihrer Sicht zum guten Aufwachsen brauchen. Die ersten Ergebnisse zeigen: Eine bessere materielle Ausstattung allein reicht nicht.

Die meisten Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind nach eigenem Bekunden gut versorgt. Zwar gibt mehr als die Hälfte von ihnen an, sich gelegentlich, häufig oder immer um die finanzielle Situation ihrer Familie zu sorgen. Doch sie zeigen sich grundsätzlich zufrieden mit ihrer materiellen Ausstattung. Aus zahlreichen Armutsstudien wissen wir aber, dass es etwa jedem viertem Kind kaum möglich ist, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Daher schlägt die Bertelsmann Stiftung ein Teilhabegeld vor – eine finanzielle Direktleistung, die besonders arme Kinder und Jugendliche unterstützt. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.bertelsmann-stiftung.de

 

Mitteilung: Technische Universität Darmstadt

Künstliche Intelligenz (KI) übersetzt Texte, schlägt Behandlungen für Patienten vor, trifft Kaufentscheidungen und optimiert Arbeitsabläufe. Aber wo ist ihr moralischer Kompass?

Eine Studie des Centre for Cognitive Science der TU Darmstadt zeigt, dass KI-Maschinen von uns Menschen lernen können, wie Entscheidungen in moralischen Fragen zu fällen sind. Die Ergebnisse der Studie wurden auf der diesjährigen ACM/AAAI Conference on Artificial Intelligence, Ethics, and Society (AIES) vorgestellt. … weiter


Quelle: 
www.idw-online.de
www.tu-darmstadt.de
Grafik:woodpeace1,pixabay.com,Lizenz:CC0

Wer seinen Gehirnrhythmus selbst reguliert, kann Kapazitäten für neu zu lernendes freigeben.

Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum (RUB)

Um die gigantischen Mengen an Information, die auf uns einströmen, effizient bewältigen zu können, nutzt unser Gehirn Filtersysteme. Neuronale Alpha-Oszillationen gehören dazu. Sie helfen, den Informationsfluss in bestimmten Gehirnregionen herunterzufahren. Durch ein spezielles Training lassen sich die Oszillationen gezielt beeinflussen.

Ein Team des Neural Plasticity Labs am Institut für Neuroinformatik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Abteilung für Neurologie des RUB-Klinikums Bergmannsheil hat herausgefunden, dass Probanden so selbst Einfluss auf ihren Lernerfolg in einer Tastaufgabe nehmen können. Sie berichten im Journal Nature Communications vom 16. Januar 2019. … weiter


Quelle:
www.news.rub.de

 

Bildungsgewerkschaft: „Endlich können Gelder für den Digitalpakt fließen“ – Appell an Bundestag und Bundesrat

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt die weitere Lockerung des Kooperationsverbotes in der Bildung, die der Vermittlungsausschuss des Bundestages und -rates gestern Abend vorgeschlagen hat. „Endlich sind die Voraussetzungen geschaffen, damit die Gelder für den Digitalpakt Schule fließen können. Die Schulen hocken teils schon lange in den Startlöchern, um mit ihren Konzepten für das ‚Lernen in der digitalen Welt‘ loszulegen“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Frankfurt a.M. Sie appellierte an die Politikerinnen und Politiker in Bundestag und Bundesrat dem Kompromissvorschlag zuzustimmen. Weiterlesen »

von Suitbert Cechura

In vielen Ländern gehen Schüler und Schülerinnen während der Unterrichtszeit auf die Straße, um für ihre Zukunft zu demonstrieren. Der herrschenden Politik werfen sie vor, nicht genügend für den Klimaschutz zu tun. Sie wollen ihr Druck machen, damit sie die Sache des Klima- und Umweltschutzes endlich ernst nimmt. 

Der Protest übt sich bewusst in zivilem Ungehorsam; es geht darum, die Schule zu schwänzen und so die Ernsthaftigkeit des Anliegens zu unterstreichen. Die Parole lautet: Was sollen wir für die Zukunft lernen, wenn die heutige Politik die Zukunft des Planeten aufs Spiel setzt. (Siehe auch die Website der deutschen Bewegung: https://fridaysforfuture.de/.) … weiter


  Alle Aufsätze von Suitbert Cechura im Magazin AUSWEGE

 

Die Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie e.V. (DGDC) hat die Liste der Risiken von Tattoos erweitert – Risiken nach ihrer Entfernung.

Mitteilung: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ)

Entfernung eines Tattoos

„Bei der Entfernung eines Tattoos mit dem Laser bilden sich Abbauprodukte und es bleiben ggfls. Reste zurück, die zu knotigen Veränderungen der Haut bzw. Kontaktallergien führen können.

Das Bundesamt für Risikobewertung hat beispielsweise bei der Laserzersetzung eines viel genutzten blauen Farbstoffes Blausäure und Benzol nachgewiesen“, verdeutlicht Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats beim Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). … weiter


Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de
Foto: Herco, pixabay.com. Lizenz: CC0