von Suitbert Cechura

In vielen Ländern gehen Schüler und Schülerinnen während der Unterrichtszeit auf die Straße, um für ihre Zukunft zu demonstrieren. Der herrschenden Politik werfen sie vor, nicht genügend für den Klimaschutz zu tun. Sie wollen ihr Druck machen, damit sie die Sache des Klima- und Umweltschutzes endlich ernst nimmt. 

Der Protest übt sich bewusst in zivilem Ungehorsam; es geht darum, die Schule zu schwänzen und so die Ernsthaftigkeit des Anliegens zu unterstreichen. Die Parole lautet: Was sollen wir für die Zukunft lernen, wenn die heutige Politik die Zukunft des Planeten aufs Spiel setzt. (Siehe auch die Website der deutschen Bewegung: https://fridaysforfuture.de/.) … weiter


  Alle Aufsätze von Suitbert Cechura im Magazin AUSWEGE

 

Die Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie e.V. (DGDC) hat die Liste der Risiken von Tattoos erweitert – Risiken nach ihrer Entfernung.

Mitteilung: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ)

Entfernung eines Tattoos

„Bei der Entfernung eines Tattoos mit dem Laser bilden sich Abbauprodukte und es bleiben ggfls. Reste zurück, die zu knotigen Veränderungen der Haut bzw. Kontaktallergien führen können.

Das Bundesamt für Risikobewertung hat beispielsweise bei der Laserzersetzung eines viel genutzten blauen Farbstoffes Blausäure und Benzol nachgewiesen“, verdeutlicht Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats beim Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). … weiter


Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de
Foto: Herco, pixabay.com. Lizenz: CC0

Mitteilung: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Steigt die wöchentliche Arbeitszeit auch nur um eine Stunde, kann das den Menschen zu schaffen machen. Dieser kleine Aufwuchs reicht aus, dass Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst ihre eigene Gesundheit schlechter bewerten und deutlich häufiger zum Arzt gehen.

Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die kürzlich im Journal “Labour Economics” veröffentlicht wurde. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-halle.de

Mitteilung: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Spare ich für die Weltreise oder gönne ich mir den Wochenendtrip? Trainiere ich für die Strandfigur oder bestelle ich Pizza? Werde ich heute Abend lernen oder ins Kino gehen? Oft haben wir die Wahl zwischen einer kleinen, kurzfristigen Belohnung und einer großen, zukünftigen Belohnung.

Welche Rolle Emotionen bei diesen Entscheidungen spielen, konnten Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in zwei Experimenten zeigen. Demnach verzerren die durch die Belohnungen ausgelösten positiven Emotionen unsere Wahrnehmung für zukünftige Zeitspannen und verstärken dadurch unsere Ungeduld. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal Emotion veröffentlicht. … weiter


Quelle:
www.mpib-berlin.mpg.de
www.idw-online.de
Fotomontage: kalhh, pixabay.com. Lizenz: CC0

Jede fünfte Familie mit einem ein- oder zweijährigen Kind gibt in Westdeutschland an, dass ihr Kind derzeit nicht institutionell betreut wird, obwohl Bedarf besteht

Mitteilung: Deutsches Jugendinstitut e.V.

Immer mehr Kinder in Deutschland nutzen ein Angebot der Kindertagesbetreuung. So hat sich die Anzahl betreuter unter Dreijähriger seit dem Jahr 2006 mehr als verdoppelt. Doch obwohl sich Angebot und Nachfrage von Betreuungsplätzen immer weiter annähern, erfüllt sich der Wunsch nach einem Platz nicht für alle Eltern. Und auch für Eltern, die bereits einen Betreuungsplatz haben, ist das Angebot nicht immer ausreichend. Das zeigt die DJI-Kinderbetreuungsstudie (KiBS) des Deutschen Jugendinstituts (DJI), bei der im Jahr 2017 etwa 37.000 Eltern von Kindern unter 15 Jahren befragt wurden. … weiter

Download Kinderbetreuungsreport 2018


Quelle: www.dji.de

von Brigitte Pick

Die Atlantik Brücke hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, die sie verstört und gleich umgedeutet wird in eine „Ratlosigkeit der Bevölkerung“, wie das Mitglied des Vorstandes der Atlantikbrücke und Vorsitzende des Auswärtigen Bundestagsausschusses, Norbert Röttgen, orakelt. Deshalb möchte er unangenehme innenpolitische Debatten führen, um außenpolitische Verantwortung übernehmen zu können. Er meint die Aufrüstung der EU und weitere Kriegseinsätze im Sinne der USA. Der willfährige Politiker hetzt ebenso gegen die Gaspipeline Nordstream 2 als Machtinstrument Russlands gegen besseres Wissen. … weiter


  Weitere Texte von Brigitte Pick

Grafik: geralt, pixabay.com. Lizenz: CC0

Interdisziplinäres Projekt an der Universität Jena soll Fachkräftemangel lindern

Mitteilung: Friedrich-Schiller-Universität Jena

In Thüringen herrscht Fachkräftemangel – ein Problem, das in Zukunft sicher noch zunehmen wird. Ein Wissenschaftlerteam von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) hat jetzt ein interdisziplinäres Forschungsprojekt begonnen, um die Akzeptanz internationaler Fachkräfte in den Unternehmen zu erhöhen.

Das Projekt „WOM – Weltoffen miteinander arbeiten in Thüringen. Maßnahmen zur Steigerung der personalpolitischen Zukunftsfähigkeit Thüringer Unternehmen“ wird durch den Freistaat Thüringen mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziell gefördert. Das Fördervolumen liegt (inklusive eines Eigenanteils) bei 1,6 Millionen Euro für die Dauer von drei Jahren. … weiter


Quelle:
www.uni-jena.de
www.idw-online.de

Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

In Europa stehen die Menschen Robotern ablehnender gegenüber als noch vor fünf Jahren. Das zeigt eine neue Studie, die Wissenschaftler aus Linz und Würzburg veröffentlicht haben.

Roboter als Helfer bei Operationen, in der Automobilfertigung, in der Altenpflege. In manchen Bereichen sind die Maschinen schon etabliert, in anderen sind sie im Kommen. Dass Roboter-Anwendungen vermehrt im Alltag auftauchen werden, das meinen auch die Psychologen Timo Gnambs von der Johannes-Kepler-Universität Linz und Markus Appel von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. … weiter


Quelle:
www.uni-wuerzburg.de
www.idw-online.de
Foto: nms-enns0, pixabay.com. Lizenz: CC0

Forscher nehmen Einstellung zu Islam in Osteuropa in den Blick

Mitteilung: Universität Leipzig

Islamophobie und Islamfeindlichkeit sind nicht nur in West-, sondern auch in Osteuropa verbreitet, wo zum Teil nur sehr wenige Muslime leben und wo die Bevölkerung den Islam und Muslime oft nur aus den Medien kennt. „Islamophobie ohne Muslime“ nennen das gleich mehrere der Forscher, die Beiträge geschrieben haben für eine soeben erschienene Sonderveröffentlichung des in Leipzig angesiedelten Leibniz-Wissenschaftscampus “Eastern Europe – Global Area” (EEGA). Unter dem Titel „Islamophobie in Osteuropa verstehen und erklären“ widmen sie sich dieser bislang wenig erforschten Thematik.

„Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass Islamfeindlichkeit in Osteuropa zunimmt – und es Parallelen zu Westeuropa gibt“, sagt Dr. Alexander Yendell, Soziologe der Universität Leipzig und Herausgeber der online frei verfügbaren Publikation. … weiter

Download der Publikation


Quelle: www.uni-leipzig.de

 

So lautet die Überschrift eines Aufsatzes von Daniel Haufler im Online-Debattenmagazin Gegenblende des DGB – veröffentlicht am 11.2.2019. Der Text setzt sich mit der “Erneuerung” der SPD auseinander. Eine Leseempfehlung:

Blick nach vorn ohne Zorn
Die SPD will Hartz IV “hinter sich lassen” und fordert daher eine Reform des Sozialstaates. Ihre Vorschläge kommen im letzten Augenblick, um der Partei im Wahljahr 2019 mehr Profil zu geben. Doch sie ändern nichts am mittlerweile ewigen Dilemma der SPD. Den ganzen Text lesen