31. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Reformpädagogik: Abschaffen wegen Missbrauchsgefahr? · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , ,

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Ein Kommentar zu den Missbrauchsfällen in der Odenwaldschule und zu Jürgen Oelkers’ Werk „Pädagogik, Elite, Missbrauch“

von Karin Rinn

Müssen wir die gesamte Reformpädagogik in Bausch und Bogen verdammen, nachdem die schrecklichen Missbrauchsfälle in der Odenwaldschule bekannt geworden sind?

Gerold Becker, der dort von 1972 bis 1985 Schulleiter war, war nicht der Einzige, dem solche schändlichen Taten zur Last gelegt wurden. Es scheint sich beim Kollegium dieser Schule in den 70er bis 90er Jahren des 20. Jahrhunderts um einen Sumpf gehandelt zu haben, in dem viele erwachsene Männer ihre pädophilen Neigungen ausleben konnten, ohne Entlarvung und Bestrafung befürchten zu müssen. Verständnisvolles Schweigen und Wegsehen scheint an der Tagesordnung gewesen zu sein. … weiter


Hinweis:

Karin Rinn hat Jürgen Oelkers’ Buch “Pädagogik, Elite, Missbrauch” rezensiert.  Gerold Becker, Reformpädagoge und Kinderschänder

30. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Gerold Becker, Reformpädagoge und Kinderschänder · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , , , ,

oelkers-2016-coverEine Rezension von Karin Rinn
zum Buch von Jürgen Oelkers „Pädagogik, Elite, Missbrauch“

Wie konnte es passieren, dass ein Kinderschänder schlimmster Sorte so lange und so unbehelligt als gefeierter Pädagoge tätig war, dass er sogar, als einige seiner Übergriffe bekannt geworden waren, nach ein paar Irritationen genauso weitermachte und immer wieder geschützt und gelobt wurde?

In seinem Buch „Pädagogik, Elite, Missbrauch“ mit dem Untertitel „Die „Karriere“ des Gerold Becker“ geht der bekannte Pädagogik-Professor Jürgen Oelkers dieser Frage nach, und seine Ausführungen sind erschütternd. … weiter


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Karin Rinn hat zu den Vorfällen in der Odenwaldschule und zur Reformpädagogik auch einen Kommentar verfasst:  Reformpädagogik: Abschaffen wegen Missbrauchsgefahr?

16. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Der Mythos des verwöhnten Kindes · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , ,

Kohn_Mythos_des_verwoehnten_Kindes_thRezension über das gleichnamige Buch von Alfie Kohn

von Karin Rinn

Kann ein Mensch zu viel Selbstbewusstsein haben? Brauchen Kinder manchmal einen Dämpfer, um nicht zu unerträglichen Rotzlöffeln zu werden? Zu Tyrannen, Egomanen, großspurigen Angebern, weltfremden Besserwisser und Nichtskönnern?

Kurz gesagt: Ist die überall hörbare Warnung davor, sein Kind zu verwöhnen, nicht eine wichtige Richtschnur für eine gelingende Erziehung?

Nein, meint Alfie Kohn, Erziehungswissenschaftler aus Boston, USA, in seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Mythos des verwöhnten Kindes“ mit dem Untertitel „Erziehungslügen unter die Lupe genommen“.

Auf dieses Buch hat die Welt gewartet. … Die Rezension lesen

12. Mai 2014 · Kommentare deaktiviert für „Jüdische Herkunft“ · Kategorien: Peripherie · Tags: , , ,

Dieter Schuetz_pixelio.devon Karin Rinn

In der Wetzlarer Neuen Zeitung vom 17.4.2014 stand in einer Filmbesprechung, jemand sei „jüdischer Herkunft“. Es handelt sich um Georg Kreisler, den Kabarettisten (gestorben 2011 in Salzburg), aber das tut nichts zur Sache.

Wichtig ist, dass nach dieser Formulierung jemand „jüdischer Herkunft“ sein kann – so wie etwa „holländischer“ oder „mozambiquanischer Herkunft“? Oder wie ist das zu verstehen? … weiter

 ©Foto: Dieter Schütz / www.pixelio.de

09. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Nennen wir ihn … wie auch immer – eine Antwort auf den Artikel “Entlarvt…” · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , , ,

Uns erreichte ein Brief von Karin Rinn zum Artikel

► Entlarvt: Ein Professor aus Neuseeland zeigt es den deutschen Einheitsschul-Ideologen! … mit einem aktuellen Nachtrag von Georg Schuster und einem Kommentar von Hasso Rosenthal!

Hier also eine weitere Stellungnahme zur Studie von John Hattie und ein Dank an den Autoren des Artikels, Georg Schuster (Pseudonym):

Sehr geehrtes Redaktions-Team,

hat der Ihnen bekannte Autor etwas zu befürchten, wenn er unter seinem richtigen Namen schreibt?
Ist es schon wieder so schlimm in Deutschland?

Oder ist es Rainer D. (Name der Red. bekannt) und er will bloß nicht gleich wieder in die ideologische Ecke gestopft werden, bevor jemand überhaupt liest, was er zu sagen hat?

Der Artikel hat mich an- und mir aus dem Herzen gesprochen, weil in der Diskussion um die Hattie-Studie (für die ich übrigens sehr dankbar bin) wieder mal Dinge vermischt werden, die sich nicht mischen lassen. Das hat der Autor sehr gut auf den Punkt gebracht und ich möchte ihm dafür danken.

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