31. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Was der letzte gemeinsame Vorfahr von Menschen und Menschenaffen auf die Waage brachte · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

Forscher gehen davon aus, dass die unbekannte Art deutlich kleiner gewesen sein könnte als bisher gedacht

Mitteilung: Eberhard Karls Universität Tübingen

Gibbon

Der letzte gemeinsame Vorfahr von Menschenaffen und Menschen ist ein rätselhaftes Wesen. Dr. Mark Grabowski vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen beschreitet gemeinsam mit seinem Kollegen William L. Jungers von der University of Stony Brook, New York, einen neuen Weg, um die Größe dieser unbekannten Art und ihrer Verwandten zu bestimmen und Rückschlüsse auf ihre Lebensweise zu ziehen: Sie haben die Evolution der Körpermasse in der und vor der Abstammungslinie der Menschen rekonstruiert. Grundlage sind durchschnittliche und geschätzte Körpermassen einer großen Zahl von lebenden und ausgestorbenen Arten von Menschen, Menschenaffen und anderen Primaten, welche die Forscher mithilfe neuer vergleichender Methoden untersucht haben. … weiter

Quelle: Uni Tübingen | idw-online.de


© Grafik: Gibbon by Firkin, openclipart, CC0

30. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Durch Wissenschaft politische Konflikte lösen · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , ,

Israelische Psychologin erforscht an der Universität Jena Dynamiken hinter Ideologien

Mitteilung: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Der Nationalismus hat sich breitgemacht im vereinten Europa. Das zeigen nicht nur die diesjährigen Wahlergebnisse in Staaten wie den Niederlanden, Frankreich, Deutschland und Österreich. Immer deutlicher gelingt es bestimmten politischen Gruppierungen, mit scheinbar einfachen Antworten auf komplizierte Fragestellungen Menschen für sich zu vereinnahmen. Populistische Ideologien gewinnen an Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Doch warum sind eigentlich so viele Menschen empfänglich für diese simple Sicht auf die Dinge? Wie funktionieren Ideologien und welche psychologischen Prozesse liegen ihnen zugrunde? … weiter

Quelle: Universität Jena | idw-online.de

27. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Konformismus und Totalitarismus · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , , , ,

Freiheit, die Unfreiheit bedeutet – Warum Günther Anders aktueller denn je ist

von Stefan Oehm

Der deutsche Philosoph und Schriftsteller Günther Anders hielt 1958 vor der Lessing-Gesellschaft Hannover einen Vortrag, der in den euphorisierten Jahren des Wirtschaftswunders in seiner gegenläufigen Grundstimmung befremdlicher kaum sein konnte.

In diesem Vortrag – Akustische Nacktheit, später unter dem Titel Die Antiquiertheit der Privatheit veröffentlicht (Anders 2013) – beschreibt er eine Entwicklung, deren furioses Finale wir derzeit beobachten können: Die Selbst-Aufgabe des modernen Menschen, seine konformistisch geprägte Schamlosigkeit, die Umwertung moralischer Werte, die Dialektik der Unfreiheit bedeutenden Freiheit, der fast widerspruchslos akzeptierte sanfte Totalitarismus privatwirtschaftlicher Mächte, an deren digitaler Leine wir hängen. … weiter


 

weitere Aufsätze von Stefan Oehm im Magazin Auswege


©Foto: Bernd Kretzer, Lizenz: CC_BY-NC-ND_3.0

 

12. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Migranten an Schulen als “Mängelwesen mit Förderbedarf” · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , ,

Schulen laufen Gefahr, migrationsgesellschaftliche Ungleichheit fortzuschreiben oder gar zu fördern

Mitteilung: Stiftung Mercator

Eine Studie der Universität Bremen und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat sich der Frage gewidmet, ob auch die Schule in der Migrationsgesellschaft angekommen ist und die Grundlagen der Lehrerbildung geprüft. Das Ergebnis: Die heute ausgebildete Generation von Lehrern wird nur unzureichend für Differenzsensibilität und Kritik an Diskriminierung qualifiziert. … weiter

Quelle: stiftung-mercator.de | idw-online.de

10. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Sie sind der beste Pauker hier! · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , ,

von Gabriele Frydrych

Am 5. Oktober finde ich im Postfach eine Mail meines Neffen. „Herzlichen Glückwunsch!“ schreibt er. Kann er sich wirklich nicht merken, dass ich erst im Februar Geburtstag habe? Ich öffne seine Mail:

„Ihr müht euch mit uns jeden Tag, uns etwas beizubringen.
An eurem Tag wolln wir dafür ein Lied zum Dank euch singen.
Ihr lehrt uns, was man wissen muss, um zu bestehn im Leben, und wir versprechen heute fest, wir wolln uns Mühe geben.“

Hä? Ein Klick auf einen Link bringt mich weiter. Bei Youtube singen helle Kinderstimmen dieses Lied: zum Tag des Lehrers in der DDR. Der war am 12. Juni. Meine Tante in Apolda erinnert sich: Die Schüler überreichten Blumen, Kaffee, Seife, Taschentücher und Pralinen (was, keine Socken, keinen Schnaps?), der Unterricht endete früher, damit im Lehrerzimmer ein ausdauernder Umtrunk beginnen konnte. Mit „Blauem Würger“ und „Rotem Hengst“.

Die DDR gibt es nicht mehr, den Lehrertag schon. Weltweit. 1994 von der UNESCO initiiert. … weiter


 

Alle Aufsätze, Satiren und Glossen von Gabriele Frydrych im Magazin Auswege

29. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Wie sehr lenkt das Smartphone ab? Handy-Nutzung beeinflusst Produktivität am Arbeitsplatz · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

Mitteilung: Universität Ulm

Bei der Arbeit nebenbei einen Facebook-Kommentar absetzen, abends auf der Couch noch schnell E-Mails checken und sich morgens vom Smartphone mit der aktuellen Wetterübersicht wecken lassen. Das Mobiltelefon ist inzwischen immer und überall dabei und hat unser Leben grundlegend verändert.

Welche Auswirkungen die Smartphone-Nutzung auf die gesamte Produktivität während eines Arbeitstages hat, hat nun der Psychologe Professor Christian Montag von der Universität Ulm untersucht. … weiter

Quelle: Uni Ulm | idw-online.de

27. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Der Unterworfene, der unterwerfen soll · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , , , ,

von Stefan Oehm

Jeder einzelne Mensch ist in die Zeit und die Welt geworfen. In ein Da-Sein genauso wie in ein So-Sein. In ein komplexes Geflecht aus kulturellen Bedingungen, gesellschaftlichen, religiösen, ethischen Normen, in einen vorgefundenen Platz, in einen je individuellen Möglichkeitsrahmen: in eine ihm zugehörige, spezifische Variante der vorfindlichen Lebenswelt, die ihrerseits eingebunden ist in eine weltumspannendes Geflecht unzähliger Lebenswelten.

Ein minimalistischer Essay zur Subjektivität, der bewusst keine Antworten bieten, sondern in gebotener Kürze gewohnte Sichtweisen in Frage stellen will…. weiter

 

23. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Schönheitstrend: Tattoos und Körperhaarentfernungen werden bei den Deutschen immer beliebter · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , ,

Mitteilung: Universität Leipzig

Körpermodifikationen wie Tätowierungen, Piercings und Körperhaarentfernung liegen weiter im Trend, und sie nehmen zu. Die Deutschen lieben es, ihre Haut mit Zeichnungen und Schmuck zu verschönern, wie eine aktuelle Studie der Universität Leipzig belegt.

Jeder fünfte Deutsche ist tätowiert. Und es werden mehr. Die Lust an der Körpermodifikation nimmt vor allem bei Frauen und älteren Menschen zu. Rund die Hälfte aller Frauen zwischen 25 und 34 Jahren sind tätowiert, das sind 19 Prozent mehr als im Jahr 2009. In der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen gibt es – im Vergleich zu 2009 – 15 Prozent mehr Tattooträgerinnen. Auch Piercings bleiben vorrangig Frauensache. Rund ein Drittel der Frauen zwischen 14 und 34 Jahren sind gepierct. Bei den gleichaltrigen Männern sind es 14,4 Prozent – das sind dennoch so viele wie noch niemals zuvor in dieser Altersgruppe. … weiter

Quelle: www.uni-leipzig.de
©Foto: tattoo by Felix_Broennimann, pixabay.com, Lizenz: CC0

 

22. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Selbst-Identifikation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund beeinflusst ihre Freundschaften · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , ,

Studie: Universität Leipzig

Jugendliche mit Migrationshintergrund unterscheiden sich darin, welche ethnische oder nationale Identität für sie besonders wichtig ist.

Psychologen der Universität Leipzig und Soziologen der Universität Mannheim haben in einer gemeinsamen Studie herausgefunden, dass diese ethnische Selbst-Identifikation einen wichtigen Einfluss auf die Art von Freundschaften hat, die diese Jugendlichen in der Schule knüpfen. … weiter

Quelle: www.uni-leipzig.de

 

14. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Viel mehr Medienkonsum als Sport bei Jugendlichen · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , ,

Internationales Forscherteam untersucht Zusammenhänge zwischen Mediennutzung und körperlicher Aktivität

Mitteilung: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Im Routine-Tagesablauf haben die modernen Medien bei Jugendlichen allen anderen Beschäftigungen – auch dem Sport – eindeutig den Rang abgelaufen: 10,3 Stunden Medienkonsum an Wochentagen und gar zwölf Stunden an den Wochenenden stehen 5,1 Stunden Sport pro Woche gegenüber. Das hat eine Studie mit 391 Heranwachsenden im Alter zwischen zehn und 14 Jahren in Tirol ergeben.

„Als Teil eines zunehmend komplexen Freizeitverhaltens in der Jugend ist der Gebrauch von Medien ein bedeutender und bestimmender Faktor für die sportlichen Aktivitäten und die motorischen Leistungen“, so Prof. Dr. Sebastian Kaiser-Jovy (Hochschule Heilbronn). Gemeinsam mit Anja Scheu (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Prof. Dr. Klaus Greier (Uni Innsbruck) hat er die Studienergebnisse kürzlich in der renommierten „Wiener Klinischen Wochenschrift – The Central European Journal of Medicine“ veröffentlicht. … weiter

Quelle: Uni mainz | idw-online.de