Die Kraft der Klänge

klaenge.gifBericht: idw/Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Obwohl Säuglinge den Inhalt des Gesagten noch nicht verstehen, spezialisiert sich ihr Gehirn bereits sehr früh auf die Verarbeitung der menschlichen Stimme und der in ihr ausgedrückten Emotionen. Die Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften, des Centre for Brain and Cognitive Development am Birkbeck College London sowie des Berliner Neuroimaging Centre der Charité Universitätsmedizin sind jetzt Entwicklungsursprüngen der auf die Stimmenverarbeitung spezialisierten Regionen im auditiven Zentrum des Gehirns auf die Spur gegangen. …weiter

Das Ethos der Erziehung

Was ist elementar?

von Hartmut von Hentig

  • Die tatsächliche oder vermeintliche Zunahme ungeordneten Verhaltens von Kindern und Jugendlichen hat die Behauptung hervorgerufen, die ‚Erziehung“ sei gegenüber der „Bildung“ und der „Ausbildung“ vernachlässigt worden.
  • Die Forderungen nach Zucht, Strenge und Führung als Grundlage der Erziehung nehmen zu.
  • Die notwendige Korrektur des Falschen ergibt noch nicht das notwendige Richtige.
  • Was ist also elementar in der "Erziehung"?
  • Wer erziehen will, muss „geschehen lassen“ können, „Zeit verlieren“, Geduld haben.
  • Allen, die einen ausdrücklich pädagogischen Beruf haben, sollte darum vor Antritt desselben eine gänzlich andere Aufgabe in der Welt zugemutet werden.

 

Vorbemerkungen zum Aufsatz von Hartmut von Hentig
von Hans Grillenberger

Geschichte eines Artikels – Dokumentation zu „Das Ethos der Erziehung. Was ist elementar?“ von Hartmut von Hentig

Als im Jahr 2008 AUSWEGE online ging, wandten wir uns an Hartmut von Hentig mit der Bitte uns einen Beitrag zu unserem Magazin zu schreiben. Aus dem Brief von damals: Weiterlesen

Nur die Kleinsten lernen überall gleich gut

reading_baby.gifRegensburger Wissenschaftler untersuchen Einflüsse der Lernumgebung auf das Erinnern bei Schulkindern

Bericht: Uni Regensburg

Studien mit Erwachsenen haben gezeigt, dass die räumliche Umgebung, in der eine Information erlernt wird, einen maßgeblichen Einfluss auf das spätere Erinnern der Information haben kann. Auch der Wechsel der Lernumgebung während eines Lernprozesses hat demnach Konsequenzen, wenn man sich das Erlernte später wieder ins Gedächtnis rufen möchte. Während allerdings der Einfluss der Lernumgebung oder des Wechsels derselben auf die Gedächtnisleistung von Erwachsenen schon länger bekannt ist, waren entsprechende Studien für Kinder oder Jugendliche bislang eher die Ausnahme. … weiter

Gesetzliche Krankenversicherung: Keine Behandlung in Privatklinik

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Behandlung in einer Privatklinik. Der Anspruch der Versicherten auf Behandlung beschränkt sich grundsätzlich auf zugelassene Ärzte und Krankenhäuser. Ein Anspruch auf stationäre Behandlung in einer Privatklinik besteht auch dann nicht, wenn der behandelnde Arzt zur ambulanten vertragsärztlichen Versorgung zugelassen ist.

Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 7. Mai 2009 – L 5 KR 168/08

aus: einblick – gewerkschaftlicher Info-Service 5/10

Beendigung des Beamtenverhältnisses bei Kindesmissbrauch

Bericht: Bundesverwaltungsgericht

Sexueller Missbrauch eines Kindes (§ 176 Abs. 1 StGB) durch einen Beamten ist ein besonders schweres Dienstvergehen, das in der Regel die disziplinare Höchstmaßnahme (Entfernung aus dem Dienst bzw. Aberkennung des Ruhegehalts) rechtfertigt. Das hat heute das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig im Fall eines Justizvollzugsbeamten entschieden. … weiter

Komplexe Abhängigkeiten machen psychisch krank

BPtK-Studie zu psychischen Belastungen in der modernen Arbeitswelt

Bericht: Bundespsychotherapeutenkammer

Berlin, 23. März 2010: Deutsche Arbeitnehmer sind immer häufiger aufgrund von psychischen Erkrankungen arbeitsunfähig. Knapp elf Prozent aller Fehltage gingen 2008 auf psychische Erkrankungen zurück. Seit 1990 haben sich diese Krankschreibungen fast verdoppelt. Psychische Erkrankungen verursachen überdurchschnittlich lange Fehlzeiten in den Betrieben: bei AOK-Versicherten durchschnittlich ca. drei Wochen, bei DAK-Versicherten vier Wochen und bei BARMER-Versicherten sogar rund fünfeinhalb Wochen pro Krankschreibung. Dies ergibt eine Übersichtsstudie der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die die Gesundheitsreporte der gesetzlichen Krankenkassen auswertet. … weiter

Pressemitteilung v. 23.3.2010
Kay Funke-Kaiser
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundespsychotherapeutenkammer

Kontakt:
Bundespsychotherapeutenkammer
Telefon: 030 – 2787850
E-Mail: ed.kt1627798998pb@es1627798998serp1627798998

Hornhaut auf den Ohren? Musik bei den Schularbeiten stört Lernfähigkeit nicht

musik_beim_lernen.gifBericht: idw/Technische Uni Dortmund

Welche Eltern kennen das nicht: Während die Kinder über ihren Schulaufgaben brüten, dudelt im gleichen Raum der MP3-Player, bimmelt das Handy und dröhnt Musik über youtube. Und das alles gleichzeitig!

Kein Problem: Solange es sich um die Lieblingsmusik der Schülerinnen und Schüler handelt, wirkt sich dieser Lärmteppich nicht nachteilig auf deren Lernfähigkeit aus. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen jetzt Musikwissenschaftler der TU Dortmund, die mehr als 88 Schüler über mehrere Wochen hinweg einem Konzentrationstest unterzogen haben. … weiter

Dank Lena halt ich Guido aus!

michel.gifEin satirischer Kommentar zur Lage der Nation

von Joscha Falck

Randnotizen.gifIch bin mit starken Bauchschmerzen ins Bett gegangen. Die kamen unweigerlich vom Fernsehkonsum jenes Abends. Möglicherweise waren es psychosomatische Beschwerden, doch sicher bin ich mir nicht. Nicht, dass ich zu viel gesehen hätte. Im Gegenteil, 30 Minuten Politik-Talkshow im Ersten genügten. Dabei klang der Titel viel versprechend: „Hau den Guido“. Ich war zwar nicht sicher, was ich mir darunter vorstellen sollte, schaltete aber voller Vorfreude ein. … weiter

Auge um Auge?

von Assunta Tammelleo

Das aktuell wohl medienwirksamste Thema der letzten Wochen ist der Kindesmissbrauch. Wie kaum ein zweites geeignet, das Volk in Aufregung, seine Seele zum Kochen und seine Stammtischbelegschaften zur Verbrüderung zu bringen. Schließlich gibt es doch kaum Verwerflicheres, Abscheulicheres, Gemeineres als der Missbrauch an Minderjährigen, Schutzbefohlenen, Hilflosen. … weiter

Quelle: Humanistischer Pressedienst

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