15. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Es reicht! Zur Hurendiskussion · Kategorien: Kultur- und Lebenswege, Peripherie · Tags: , , ,

Das International Council Meeting (ICM) von Amnesty International hat am 11.8.2015 in Dublin eine Resolution verabschiedet, die den internationalen Vorstand dazu auffordert, eine Position zum Thema Sexarbeit zu entwickeln. Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, erklärt dazu: → zur Presserklärung von ai

Auswege-Autorin Brigitte Pick hat das Thema in einer “Randnotiz” aufgegriffen und schaut hinter die Kulissen der “Sexarbeit”:

Es reicht! Zur Hurendiskussion

DRandnotizen.gifer heute 60-jährige Ronald Jeremy Hyde spielte in zahllosen Pornos (1750) der 1970/80er Jahre mit und führte in mehr als 100 davon selbst Regie. Er war keine Schönheit, aber beeindruckte als junger Mann damit, dass er sich selbst in eingeigelter Stellung mit dem Mund befriedigen konnte. Der stolze Besitzer eines Riesenschwanzes sorgte dafür, dass die Anschuldigungen von Linda Boreman gegen die gewalttätige, ausbeuterische und frauenverachtende Pornoindustrie, die sie nach ihrem Austritt aus der Szene anprangerte und in ihrer Biografie „Ordeal“ (Märthyrium) festhielt, unglaubwürdig wirkten, alles Spaß und reines Vergnügen. …weiterlesen


… hier geht es zu den weiteren Aufsätzen von Brigitte Pick im Magazin Auswegelogo-text-file

02. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Geistig-moralisch gewendet · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , , ,

Unser “Sommertext” 2015 – in guter, alter Tradition von Gabriele Frydrych:  Ein Kommentar voller Provokationen über die schöne, reale Medienwelt.

Geistig-moralisch gewendet 

von Gabriele Frydrych

test-image-444664_by_stux_pixabay_CC0Als ich 12 war, schafften meine Eltern einen Fernseher an. Bis dahin hatten sie Durbridge und Wolfgang Neuss bei einem schratigen Junggesellen goutiert, der sein Geld in Modelleisenbahnen, Fotoapparate und „moderne Medien“ investieren konnte statt in drei Kinder. Meine Geschwister und ich mussten uns vertraglich verpflichten, niemals ohne Erlaubnis fernzusehen. Es gab zwei Programme: ARD und ZDF – und manchmal einen Kinderfilm im DDR-Fernsehen. Alles in Schwarzweiß. Nachts erschien das Testbild und kein Aufruf zum gewerblichen Geschlechtsverkehr. Wir Kinder sahen am liebsten Werbung. Noch war es völlig unvorstellbar, den Fernseher weiterlaufen zu lassen, wenn Besuch kam. Mit 17 erschien mir das Leben draußen spannender als Kulenkampff und Ilja Richter. … weiterlesen

©Foto: test-image by stux, pixabay, CC0


logo-text-file weitere Texte von Gabriele Frydrych:    Heute schon getanzt?

Hurra, Projektzeit!

 

18. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für Von Grillen und Ameisen · Kategorien: Kultur- und Lebenswege, Peripherie · Tags: , , , ,

water-291506_by_mjthomas_pixabay_CC0Sozialpsychologische Aspekte des Griechenland-Bashings und der Sparpolitik

von Götz Eisenberg

Wer hart arbeiten und sich ständig am Riemen reißen muss, droht zu einem Menschen des Ressentiments zu werden. Die Gewalt, die nötig war, um Menschen in Arbeitswesen zu verwandeln, wird in der Wut spürbar, mit welcher der arbeitende Mensch auf diejenigen reagiert, die es real oder vermeintlich besser haben. Es geht im Folgenden um die sozialpsychologischen Aspekte der Auseinandersetzung der Europäischen Union mit ihrem Außenseiter Griechenland und der dortigen Regierung. Was spielt sich unterhalb der Ebene der offiziellen Texte ab? Von welchen unbewussten psychischen Energien und emotionalen Kräften werden die Debatten angetrieben? … weiter


©Foto: mjthomas, pixabay.com, CC0

15. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für Kontakt hilft gegen Vorurteile und Diskriminierung · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs)

Durch Maßnahmen, die Kontakt zwischen verschiedenen Gruppen fördern, können Vorurteile und Diskriminierung erfolgreich im Alltag bekämpft werden – auch langfristig!

Dieses Ergebnis veröffentlichten Psychologen der Philipps-Universität Marburg kürzlich in der Fachzeitschrift „European Journal of Social Psychology“. Für ihre Meta-Analyse sammelten sie Daten aus 73 wissenschaftlichen Dokumenten mit mehr als 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. … weiter

Quelle: www.dgps.de

09. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für Warum der „Islamische Staat“ Jugendliche in Deutschland fasziniert · Kategorien: Kultur- und Lebenswege, Lesezeichen · Tags: , ,

Mitteilung: Deutsches Jugendinstitut e.V.DJI_Impulse_1-2015

In kurzer Zeit hat die Terrormiliz „Islamischer Staat“ halb Syrien und weite Teile des Iraks erobert. Die Milizen verüben Massaker und zerstören auf ihrem Siegeszug Jahrtausende alte Kulturgüter.

Trotz seiner Brutalität übt der IS große Attraktivität aus: Allein in der Bundesrepublik haben sich ihm rund 650 junge Menschen angeschlossen. Die wissenschaftliche Erforschung steht erst am Anfang. Das neu erschienene Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts, „DJI Impulse“, resümiert erste Ergebnisse über die islamistische Radikalisierung und stellt sie Erkenntnissen zum Rechtsextremismus und zur linken Militanz gegenüber. … weiter

direkt zum Deutschen Jugendinstitut auf die Impulse-Seite

Quelle: dji.de/idw-online.de

04. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für Nutzen sozialer Medien im Klassenzimmer · Kategorien: Informatik, Kultur- und Lebenswege, Unterricht und Erziehung · Tags: , , , ,

networkMitteilung: Leibniz-Institut für Wissensmedien

Aus unserem Alltag sind soziale Medien wie Wikis, Blogs oder Facebook nicht mehr wegzudenken. Da liegt es nahe, soziale Medien auch für pädagogische Zwecke einzusetzen.

Bislang ist ihr Einsatz in Schulen oder Unternehmen jedoch häufig enttäuschend und ihr Nutzen hinter den Erwartungen zurück geblieben. Zukünftig sollen soziale Medien gezielt im Unterricht so eingesetzt werden können, dass sie lern- und wissensrelevante Prozesse fördern und ihr besonderes Potenzial entfalten können. … weiter

Quelle: www.iwm-kmrc.de / idw-online.de

29. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Testosteron ist besser als sein Ruf – es fördert auch soziales Verhalten · Kategorien: Daten und Fakten, Kultur- und Lebenswege, mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

problem_by_geralt_pixabay_CC0Mitteilung: Universität Hamburg

Dass eine hohe Konzentration von Testosteron im Blut den Menschen aggressiv macht, ist eine bekannte Tatsache. Neu ist, dass das männliche Sexualhormon auch soziales Verhalten fördert.

Den Einfluss von Testosteron auf das menschliche Sozialverhalten hat Luise Reimers, Doktorandin im Forschungsteam von Jun.-Prof. Dr. Esther Diekhof (Arbeitsgruppe Neuroendokrinologie in der Abteilung Humanbiologie am Biozentrum Grindel der Universität Hamburg) untersucht. Das Ergebnis der Studie wurde jetzt im Schweizer open access-Journal „Frontiers in Neuroscience“ veröffentlicht. … weiter

Quelle: Uni Hamburg/idw-online.de
©Foto: problem by geralt, pixabay.com, CC0

24. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Die erste feste Beziehung macht glücklich – verändert aber kaum die Persönlichkeit · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

couple3Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Psychologie

Eine aktuelle Studie zeigt: Die erste Beziehung, die ein junger Mensch eingeht, erhöht zwar klar dessen Lebenszufriedenheit, verändert seine Persönlichkeit aber nur wenig.

Forscher der Universitäten Kiel und Tübingen verglichen die Entwicklung der Persönlichkeit und der Lebenszufriedenheit von 312 jungen Erwachsenen, die im Laufe von vier Jahren ihre erste Beziehung eingingen oder Single blieben. Sie fanden nur geringe Einflüsse der ersten Partnerschaft auf die Persönlichkeit und das Selbstwertgefühl. … weiter

Quelle: www.dgps.de

14. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Hurra, Projektzeit! · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , ,

297154_original_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de

 

 

 

 

Eine neue Realsatire von Gabriele Frydrych

„Ach, Herr Borgmann, gut, dass ich Sie erwische. Ich habe Ihre Projektplanung noch gar nicht bekommen!“ Die neue Mittelstufenleiterin schaut dich aufmunternd an. … weiter

©Foto: Stephanie Hofschlaeger/www.pixelio.de


logo-text-file Weitere Satiren aus der realen Schulwelt von Gaby Frydrych:

Echt eklig

„Ich zeig‘ Sie an!“

Arm, aber sexy. Personalzirkus in Berlin

09. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Besatzungskinder des Zweiten Weltkriegs häufig psychisch stark belastet · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , ,

Mitteilung: Universität Leipzig

In Deutschland sind mindestens 200.000 Kinder am Ende des Krieges und in der Nachkriegszeit von Soldaten der vier Besatzungsarmeen gezeugt worden.

Wissenschaftler der Universitäten Leipzig und Greifswald haben in einer Studie jetzt erstmals die Bedingungen untersucht, unter denen die Besatzungskinder aufgewachsen sind – und die psychosozialen Folgen für die Betroffenen. Sie sind als “Kinder des Feindes” häufig stigmatisiert und diskriminiert sowie über die Identität ihres Vaters im Unklaren gelassen worden. Viele von ihnen sind auch heute noch psychisch stark belastet. … weiter

Quelle: Uni Leipzig/idw-online.de