25. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Unterrichtsmaterial zu den Tarifverhandlungen · Kategorien: AL-Wirtschaft-Technik, Werkzeuge für den Unterricht · Tags: , , , , ,

gsf – Das siebenseitige Unterrichtsmaterial beginnt mit einem Infotext für die SchülerInnen (und LehrerInnen) über das ganze Tarifgeschehen. In einem Arbeitsblatt werden Fragen zum Text gestellt. Der Ablauf von Tarifverhandlungen kann in ein Diagramm eingetragen werden.

Den Abschluss des Materials bilden didaktische Hinweise. Texte und Fragen sind vom Niveau her für die Haupt-/Mittelschule/Realschule ausgelegt, können aber jederzeit auch im Gymnasium behandelt werden. Für die Förderschulen liegt das Material auch in Form einer OpenOffice/LibreOffice-Datei vor, um die Fragen bearbeiten zu können. Ab FöS9/HS 9 anpassbar.
Download als pdf-Datei   als Microsoft-Word-Datei    als OpenOffice/LibreOffice-Datei
(Bei den Dateien wurden im Februar 2013 Pfade angepasst, der Inhalt ist unverändert)


  Aktuelle Tarifverhandlungen – als konkrete Beispiele im Unterricht einsetzbar – Texte und Filme

Der Ablauf von Tarifverhandlungen lässt sich auch sehr gut anhand der Auseinandersetzungen in der Tarifverhandlung 2012 bzw. 2013 ergänzen: Filme, Interviews und Erklärungen in den Tariftelegrammen der GEW. Die einzelnen Teile sind auf den Seiten der GEW Ansbach und im Magazin Auswege veröffentlicht. Damit lassen sich Tarifauseinandersetzungen gut aktualisieren.

Hier sind die Links:

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22. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Arbeitsblätter zum “Beziehungsverhältnis Eltern-Kinder” · Kategorien: Beratung und Sozialerziehung, Werkzeuge für den Unterricht · Tags: , , , ,

DIE ZEIT bietet folgende Arbeitsblätter für Lehrkräfte an:

Eltern bestimmen, wann ihre Kinder ins Bett gehen, wann sie das Zimmer aufräumen müssen und wie viel Taschengeld sie bekommen. In der Schule und im Sportverein sagen auch immer die Erwachsenen, wo es lang geht, und nicht die Kinder. Das ist in Kinderaugen nicht immer fair.

Die Arbeitsblätter, die in Zusammenarbeit mit der Sir Peter Ustinov Stiftung entstanden sind, thematisieren dieses Beziehungsverhältnis. Ihre Schüler erfahren warum Erwachsene das machen (müssen) und lernen darüber hinaus auch, welche Rechte Kinder haben. …

Im ersten Teil der Arbeitsblätter beschäftigen sich die Schüler mit einer Geschichte von zwei Brüdern, die mit ihren Eltern über bestehende Regeln diskutieren. Anschließend sollen die Schüler überlegen, welche Regeln bei ihnen zu Hause gelten und welche Gründe es dafür geben könnte.

Im zweiten Teil der Arbeitsblätter werden die wichtigsten Kinderrechte vorgestellt. Die Schüler werden angeregt zu überlegen, welche Rechte ihnen am wichtigsten sind und in welchen Alltagssituationen ihre Rechte zum Einsatz kommen.

Hinweis: Die Verlinkung zu diesem Unterrichtsmaterial stellt ein Informationsangebot dar. Wir haben die ABs nicht erprobt. Bitte Inhalt und meth.-didakt. Qualität selbst prüfen.

zur Downloadseite

tip

 

Die Zeit online hat auf die Hattie-Studie hingewiesen:

Ich bin superwichtig!

Kleine Klassen bringen nichts, offener Unterricht auch nicht. Entscheidend ist: Der Lehrer, die Lehrerin. Das sagt John Hattie. Noch nie von ihm gehört? Das wird sich ändern.

Ein neuer Name geht um in der Pädagogik. Man liest ihn in Aufsätzen und hört ihn in Vorträgen. Einige der wichtigsten deutschen Schulforscher kommen ohne ihn nicht mehr aus. Und schon bald, das sei prophezeit, werden es alle sein. Vom »Hattie-Faktor« und vom »Hattie-Ranking« ist die Rede. Und man fragt: »Was steht bei Hattie dazu?« … Den ganzen Artikel lesen

tip

Weitere Infos mit und über John Hattie und über seine Studienergebnisse:

Interview von Regine Berger mit John Hattie im Rahmen eines Workshops von VisiblelearningPlus in London am 16.04.2013. Zu den einzelnen Fragen gibt es jeweils ein Filmchen mit John Hattie, dessen Link auf der Seite angeklickt werden kann. Die Antworten werden übersetzt.

Kurzfassung der Ergebnisse der Hattie-Studie auf Lernmix

Die Hattie-Studie im Download als pdf-Datei

Stellungnahme der “Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e. V.” zur Hattie-Studie

John Hattie: Was macht guten Unterricht aus?

Einige Überlegungen zu LRS und Englischunterricht

von Eva Petermann

„How is Mrs. Davis? – „I think she is a doctor.”
„Where is the new boy?” “He is my classmate.”

Missverständnisse wie diese sind im Anfangsunterricht in der 5. Klasse nichts Ungewöhnliches. Verwechslungen mit der Muttersprache (Interferenzen) legen sich mit der Zeit. Bei Kindern mit besonderen Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) sind solche „Spiegelungen“ bzw. „Verdreher“ freilich ernster zu nehmen.

Den meisten Kindern hat der erste Englischunterricht in der Grundschule großen Spaß gemacht. Sie sind gespannt darauf, in der neuen Schule selbst zu schreiben und ihr Vokabular auszubauen. Was wird aus dieser Motivation in der weiterführenden Schule?

Nach meiner Erfahrung werden die Schwierigkeiten des Übergangs wie auch der englischen Sprache vor allem für Kinder mit LRS weithin unterschätzt. Im Folgenden dazu einige Überlegungen aus jahrelanger Erfahrung sowohl im Unterricht, in der LRS-Förderung wie auch in der Fortbildung zu LRS und Englisch. … weiter

25. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Wie Sie lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Lebensweisen an Ihrer Schule unterstützen können – Teil 2 · Kategorien: Beratung und Sozialerziehung, Essenzen aus Pädagogik & Psychologie, Unterricht und Erziehung, Weiterbildungen · Tags: , , , , , , , ,

von Kerstin Florkiw/Bildungsinitiative Queerformat

Als Lehrkraft tragen Sie jeden Tag Verantwortung für viele junge Menschen. Dabei werden Sie neben der alltäglichen Lehrtätigkeit mit unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Problemen konfrontiert. Die Arbeitsanforderungen an Lehrkräfte nehmen immer weiter zu. Daher möchten wir Sie gezielt bestärken und Ihnen den Umgang mit dem Thema vielfältige Lebensweisen erleichtern.

In diesem Aufsatz finden Sie praktische Vorschläge und Anregungen, wie Sie junge Menschen in ihrer Entwicklung und ihre Kolleg_innen in der täglichen Zusammenarbeit unterstützen können. … weiter mit dem 2. Teil

► Den ersten Teil lesen

12. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Wie Sie lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Lebensweisen an Ihrer Schule unterstützen können – Teil 1 · Kategorien: Beratung und Sozialerziehung, Essenzen aus Pädagogik & Psychologie, Unterricht und Erziehung, Weiterbildungen · Tags: , , , , , , , ,

von Kerstin Florkiw/Bildungsinitiative Queerformat

Als Lehrkraft tragen Sie jeden Tag Verantwortung für viele junge Menschen. Dabei werden Sie neben der alltäglichen Lehrtätigkeit mit unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Problemen konfrontiert. Die Arbeitsanforderungen an Lehrkräfte nehmen immer weiter zu. Daher möchten wir Sie gezielt bestärken und Ihnen den Umgang mit dem Thema vielfältige Lebensweisen erleichtern.

In diesem Aufsatz finden Sie praktische Vorschläge und Anregungen, wie Sie junge Menschen in ihrer Entwicklung und ihre Kolleg_innen in der täglichen Zusammenarbeit unterstützen können. … weiter

08. November 2012 · Kommentare deaktiviert für GRIPS! Internet-Lernangebote für die Mittelschule · Kategorien: Deutsch, Englisch, Materialsammlungen, Mathematik, Medien · Tags: , , , , ,

von Joscha Falck

Bruchrechnen, if-Sätze oder eine Bewerbung schreiben – für uns Lehrkräfte eine klare Angelegenheit. Das muss rein ins Schülerhirn. Nur klappts nicht immer so, wie wir uns das vorstellen. Obwohl wir uns Mühe geben, die Unterrichtsinhalte anschaulich zu erklären, werden die Kernbereiche des Lehrplans oft nur widerwillig verstanden. Manch einer schickt dann ein Stoßgebet nach oben: Wenn doch nur ein paar Hirnzellen vom Himmel fielen…

Dank dem Bayerischen Rundfunk müssen wir nun nicht mehr auf ein Wetterwunder warten. Einige wenige Klicks genügen. Mit GRIPS zum Schulerfolg. Das klingt vielversprechend.

Lernstoff in Mediaboxen

GRIPS ist ein kostenloses Internet-Lernangebot für Mathe, Deutsch und Englisch. Die Themen richten sich nach dem Prüfungsstoff für den Abschluss der Haupt- bzw. Mittelschule, kommen aber in allen Schularten vor. Jedes Fach ist in rund 40 Lektionen aufgeteilt, die in sich abgeschlossen sind. Zu jeder Lektion gibt es einen Film, der in BR-alpha ausgestrahlt wurde bzw. wird. Im Internet wird der Lernstoff in Mediaboxen in kleine Schritte aufgeteilt – mit Filmausschnitten, Übungen und Erklärungen. Zusätzlich steht ein separater Übungs- und Nachleseteil zur Verfügung.

GRIPS richtet sich an alle, die sich in Mathe, Deutsch und Englisch fit machen möchten. Folglich können Schülerinnen und Schüler die Angebote für Hausaufgaben oder die Quali-Vorbereitung ebenso nutzen wie Lehrkräfte für die Veranschaulichung von Lerninhalten im Unterricht.

Wer macht GRIPS?

Hinter GRIPS steht ein Programm des Bayerischen Rundfunks, das in Zusammenarbeit mit Hauptschullehrern und Bildungsexperten entwickelt wurde, u.a. vom Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), dem Bayerischen Kultusministerium, der Kultusministerkonferenz und den Volkshochschulen.

Gerade die Filme, die kostenlos heruntergeladen werden können, eignen sich hervorragend für den Einsatz im Unterricht (und sind rechtlich als Schulfernsehen zugelassen). Ansonsten gilt: Wer suchet, der findet. Das Angebot GRIPS ist strukturiert aufgebaut und auf der Homepage des bayerischen Rundfunks anschaulich gestaltet. Selbst schuld, wer das nicht nutzt!

zur GRIPS-Übersichtsseite: ►http://www.br.de/grips/index.html

Material des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung Bayern (ISB) zum Thema "Klassenklima" in der Reihe "ErziehungKonkret".

Folgende Arbeitsblätter stehen zur Verfügung und sind einzeln downloadbar:

  • Gesprächsregeln
  • Erzählvorschlag
  • Bewertung der Gruppenarbeit
  • Klimacheck Schüler
  • klimacheck Lehrer
  • Gemeinsamkeiten "Ich – Du – Wir"

zur Seite ErziehungKonkret 1: Klassenklima


Hinweis:
Die ursprüngliche Seite v. 18.10.2012 wurde am 25.7.2014 überarbeitet

16. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für „Wir lassen sie verhungern“ – Interview mit Jean Ziegler · Kategorien: AL-Wirtschaft-Technik, G-So-Ek, Peripherie · Tags: , , ,

gsf – In der neuesten Ausgabe von "bpb:magazin" (2.10.2012) findet sich ein Interview mit Jean Ziegler (Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrats) zum Thema Hunger und Ernährungskrise, EU-Dumpingpolitik in Afrika, über die Bedeutung der Finanzkrise für den Hunger, über die Möglichkeiten der Politik, die Zustände zu verändern und über sein neues Buch „Wir lassen sie verhungern – Die Massenvernichtung in der Dritten Welt“.

Informatives Interview – nicht nur für Lehrkräfte selber, sondern auch gut für den Einsatz im Unterricht ab Jahrgang 9/10 in den Fächern/Bereichen Geographie und  Wirtschaft.

„Wir lassen sie verhungern“ – Interview mit Jean Ziegler

… Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 57000 Menschen sterben pro Tag an Hunger. Eine Milliarde Menschen sind permanent schwerst unterernährt. Und das auf einem Planeten, der vor Reichtum überquillt. Der World Food Report der UNO sagt, dass die Weltlandwirtschaft heute problemlos fast 12 Milliarden Menschen, also fast das Doppelte der Weltbevölkerung, ernähren könnte.

Das ganze Interview lesen

 

22. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Alphabetisierung als Arbeitsamtsmaßnahme – ein Erlebnisbericht · Kategorien: Deutsch, Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , , , ,

von Martin Schönemann

Nach dem Referendariat bekam ich keine Stelle im staatlichen Schuldienst, jedenfalls nicht sofort und an meinem Wohnort. Ich war gerade Vater geworden und irgendwie musste schnell eine berufliche Beschäftigung her.

Es dauerte nicht lange, dass auf meine zahl- und wahllosen Bewerbungen eine Antwort kam. Es ging um eine Stelle als Lehrer für Deutsch als Fremdsprache. … weiter

©Foto: S. Hofschlaeger / www.pixelio.de

 

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