02. Dezember 2018 · Kommentare deaktiviert für „Fünf vor Zwölf“ – die „ewig gleiche alte Leier“? · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , , ,

von Imago

Ende November 2018: Während abwechselnd skandalträchtige Cum-Ex und Cum-Cum-Geschäfte, die Flüchtlingskrise, die derzeitige Ukrainekrise, der leidige Dieselskandal und „Ich-weiß-nicht-welche-Probleme noch“ durch die Medien geistern, mache ich mich auf, um mich im Wald ein wenig von all dem zu erholen.

Immerhin – würzige Waldluft empfängt mich dort und Stille; jedoch bedeutend mehr Stille als mir eigentlich lieb ist. Denn was ich im Wald inzwischen so gut wie überhaupt nicht mehr höre und sehe sind Singvögel!

„Ist es etwa schon „zwölf“, oder immer noch „fünf vor zwölf“, habe ich daher neulich gedacht, diesen Gedanken dann aber auch gleich schon wieder verworfen, da mir längst klar ist, wie abgegriffen und überstrapaziert diese Redewendung inzwischen schon ist. … weiter


Foto: photoshopper24, pixabay.com, Lizenz: CC0


Nachträglich eingegangener Hinweis von Imago:

Wie zur weiteren Bestätigung des oben von mir in meinem Aufsatz Gesagten ist vor wenigen Tagen übrigens noch ein weiterer alarmierender Artikel zum Thema Umweltschutz im zeitkritischen Onlinemagazin “Hintergrund” erschienen. Er trägt den Titel “Klimapolitisches Totalversagen” und ist über folgende Linkadresse zu erreichen:

https://www.hintergrund.de/politik/welt/klimapolitisches-totalversagen/

27. November 2018 · Kommentare deaktiviert für „Bildung zahlt sich immer mehr aus“ · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

Soziologische Studie hat Berufseintritts- und Karriereprozesse der letzten Jahrzehnte ausgewertet

Mitteilung: Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Die Zahl der Studierenden in Deutschland steigt. Waren es vor zehn Jahren etwa 1,9 Millionen, sind es 2017/2018 rund 2,8 Millionen. Werden durch die Inflation der Bildungsabschlüsse die erreichten Zertifikate, unter anderem Bachelor- und Masterzeugnisse, zunehmend entwertet?

Eine neue Längsschnittstudie, die im Fachjournal „Journal for Labour Market Research“ veröffentlicht wurde, hat die Berufseinstiegs- und Karriereprozesse in den letzten 50 Jahren in den Blick genommen. Darin zeigen die Soziologen Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld von der Universität Bamberg und Prof. Dr. Rolf Becker von der Universität Bern, dass das Gegenteil der Fall ist: „Bildung zahlt sich im beruflichen Strukturwandel immer mehr aus.“ … weiter


Quelle:
www.uni-bamberg.de
www.idw-online.de

23. November 2018 · Kommentare deaktiviert für Statement: Der andere Blick auf Schulessen. Die Mensa als kulturelle Arena der Schüler/-innen · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , ,

Mitteilung: Frankfurt University of Applied Sciences

Essens- und Körperforscherin Prof. Dr. Lotte Rose von der Frankfurt UAS nimmt Stellung zum Schulessen und erklärt, was dabei mit den Kindern und Jugendlichen passiert

Für Prof. Dr. Lotte Rose, Essens- und Körperforscherin an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) steht fest: Das Schulessen steht unter öffentlicher Beobachtung, seit immer mehr Kinder in Deutschland mittags in der Schule verköstigt werden. „Regelmäßig gibt es skandalisierende Medienmeldungen zu Preisdruck, schlechter Gesundheits- und Geschmacksqualität der Verpflegung, geringen Nutzungszahlen und Kritik an der Versorgung durch industrielle Groß-Caterer“, so Rose.

Erst im Frühjahr dieses Jahres kam es in Frankfurt am Main zum öffentlichen Schüler/-innen-Aufstand, als in einer Schule ein kleiner Gastronomie-Betrieb, der dort jahrelang zur Zufriedenheit aller gekocht hatte, durch den weltweit agierenden Konzern Sodexo ersetzt wurde. „Gleichzeitig sind staatlicherseits die Bemühungen groß, die Verpflegungsqualität zu optimieren und Schulverpflegung als Gesundheitserziehungsmaßnahme zu nutzen“, betont Rose. … weiter


Quelle:
www.frankfurt-university.de/
www.idw-online.de
©Foto: Hans, pixabay.com, Lizenz: CC0

19. November 2018 · Kommentare deaktiviert für „Generationsunterschiede? Bilden wir uns ein!“ · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

Mitteilung: Philipps-Universität Marburg

Es gibt in der Bundesrepublik keine Generationen, die sich in ihren Einstellungen voneinander unterscheiden: Zu diesem Ergebnis gelangt der Marburger Soziologe Professor Dr. Martin Schröder in einer aktuellen Studie, in der er über 500.000 Einzeldaten von mehr als 70.000 Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmern auswertet. Immer neue Studien und populärwissenschaftliche Bücher über Generationenunterschiede beruhen demnach auf einer falschen Grundannahme, die von der Empirie nicht gestützt wird.

Schröder veröffentlicht die Ergebnisse seiner Analyse in der aktuellen Ausgabe der „Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie“. … weiter


Quelle:
www.uni-marburg.de
www.idw-online.de

18. November 2018 · Kommentare deaktiviert für Kinderpanzer · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , ,

Eine Satire von Gabriele Frydrych

Türenschlagen, Hupen, lautes Geschrei, stampfende Musik direkt unterm Fenster. Ich falle erschrocken aus dem Bett. Dabei hat nur die Schule wieder angefangen. Gegenüber befinden sich eine Grundschule, ein Kindergarten und ein Hort. So gut wie keins der armen Kinder kann laufen. Sie werden deshalb im „Elterntaxi“ transportiert. Mittlerweile ein fester Begriff bei Wikipedia. Genauso wie der Begriff „Generation Rücksitz“. Die Elterntaxis verstopfen morgens und nachmittags unsere kleine Straße. Sie versperren ungeniert die Ausfahrten und pflügen die Gehwege auf. Keiner kann vor oder zurück. Statt den Verstand oder den Rückwärtsgang zu benutzen, wird gehupt, bis auch der letzte Anwohner wach ist. Und bis endlich jemand nachgibt und aus dem Weg fährt. „Total loser“… 

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 Weitere Satiren von Gaby Frydrych lesen


©Foto: Toby_Parsons, pixabay.com, Lizenz: CC0

10. November 2018 · Kommentare deaktiviert für „Es ist ja (leider) sowieso schon zu spät?!?“ · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , ,

von Imago

Ich kommuniziere gern und ganz bewusst auch recht viel, wenn ich irgendwo draußen beim Einkaufen oder beim Spazierengehen bin. Da spreche ich, wann immer sich eine gute Gelegenheit dazu ergibt, mit allen möglichen Menschen z. B. über unser inzwischen ganz gewiss weitgehend selbst verursachtes und trotz seiner Bekanntheit noch immer vielfach ungehindert zunehmendes Klimaproblem.

Mittlerweile erlebe ich dabei einerseits zwar sehr oft durchaus ehrliche Zustimmung von den Leuten, bekomme dabei aber andererseits viel zu oft die Antwort, dass es „leider bereits wohl zu spät sei, um die Sache doch noch in den Griff zu kriegen“. … weiter


©Foto: Alexas-Fotos, pixabay.com, Lizenz: CC0

07. November 2018 · Kommentare deaktiviert für Fast jeder dritte Deutsche vertritt ausländerfeindliche Positionen, Abwertung von einzelnen Gruppen steigt · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , ,

Leipziger Autoritarismus-Studie 2018: Langzeitstudie mit aktuellen Ergebnissen zu autoritären und rechtsextremen Einstellungen in Deutschland vorgestellt

Mitteilung: Universität Leipzig

„Die Ausländerfeindlichkeit ist im gesamten Land immer stärker verbreitet, das zeigt unsere aktuelle Befragung ganz deutlich“, sagt Studienleiter Dr. Oliver Decker. Insgesamt stimmen 36 Prozent der Deutschen der Aussage zu, dass Ausländer nur hierherkommen, um den Sozialstaat auszunutzen (Ost: 47,1 Prozent, West: 32,7 Prozent). Über ein Viertel würde Ausländer wieder in ihre Heimat zurückschicken, wenn in Deutschland die Arbeitsplätze knapp werden (Ost: 32,4, West: 25). Rund 36 Prozent halten die Bundesrepublik durch Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet (Ost: 44,6, West: 33,3).

„Damit beobachten wir hohe Zustimmungswerte für die Einstellung, die in der Forschung als ‚Einstiegsdroge‘ in den Rechtsextremismus gilt: Die Hemmschwelle, diesen rechtsextremen Aussagen zuzustimmen, ist besonders niedrig“, so Decker. „Wer rechtsextrem ist, wendet sich heute aber von der CDU und SPD ab“, so Elmar Brähler, „und findet seine neue Heimat bei der AfD.“ Im Vergleich zur letzten Erhebungswelle 2016 ist die geschlossene manifeste Ausländerfeindlichkeit, also der konsequenten Zustimmung aller Aussagen, angestiegen (2016: 20,4, 2018: 24,1). Besonders deutlich ist der Zuwachs in Ostdeutschland von 22,7 auf 30,9 Prozent. … weiter


Quelle: www.uni-leipzig.de

 

03. November 2018 · Kommentare deaktiviert für Wenn Seifenblasen Politik machen: viel Rauch um Nichts · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , ,

(eine zugegeben – „ziemlich verrückte“ Kurzgeschichte)

Eine Satire von Imago

Vor kurzem habe ich ein phantastisches Stichwort von dem ich – wenn ich mich recht entsinne schon einige Jahre zuvor bei einem Kabarettauftritt von Hagen Rether das erste Mal gehört habe – „noch etwas weiter gesponnen“ und dies geschah folgendermaßen:

Auf meinem Weg durch die Stadt ging ich („mein kleines Teufelchen“ hatte sich wieder einmal „hinter meinem Ohr festgesetzt“) zum „Optiker meines Vertrauens“, den ich auch ansonsten immer wieder einmal besuche, um mit ihm und seiner Verkäuferin ein wenig gute Laune und wie schon oft zuvor – auch ein wenig „Schabernack“ auszutauschen. … weiter


©Grafik: GDJ, openclipart.org, CC0

28. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für “Die Angst vor dem Weniger – Warum uns der Konsumwandel so schwer fällt” · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

… sagt Wolfgang Schmidbauer, promovierter Psychologe und Psychoanalytiker in privater Praxis.

Weihnachten rollt auf uns zu, die Konsumberge türmen sich bereits jetzt schon auf. In den Städten wird es immer stickiger und die Meere ersticken im Plastikmüll. Wir befinden uns mitten im Klimawandel, und es ist eigentlich 10 nach 12! Höchste Zeit, das “Weiter so” zu beenden.

Ein Vortrag v. Wolfgang Schmidtbauer über unseren Konsum- und Lebensstil, über Ängste vor dem Weniger, Verzicht, Schuldgefühle und Empathie, Wachstumszwänge und die vorhandenen Ressourcen der Erde. Die Psychologie kann helfen, nicht nur die individuellen, sondern auch die hinter unserem Lebensstil stehenden gesellschaftlichen Mechanismen zu durchschauen. 

Wolfgang Schmidbauer hielt den Vortrag vor einem Jahr, am 19. Oktober 2017 im Münchner Forum Nachhaltigkeit. Veranstalter waren die Evangelische Stadtakademie München und das Münchner Forum Nachhaltigkeit. Dauer: 41 Minuten

Unbedingt anhören!


Hinweis: Beim Aufruf des Filmes werden von Youtube Daten ermittelt.

Hier geht es zum Originallink auf Youtube, wenn das Filmbild nicht zu sehen ist.
www.youtube.com/watch?v=UQu4dawGSbQ

19. Oktober 2018 · Kommentare deaktiviert für Wo fängt Diskriminierung an? · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , ,

Psychologe der Universität Vechta berät zu Diskriminierung und Ausgrenzung im Sport

Mitteilung: Universität Vechta

„Muss eine Frau Männerfußball kommentieren? Lasst doch den Männern wenigstens diese Domäne.“ – „Ich würde gerne einen schwarzen Spieler verpflichten, aber die Fans wollen das nicht.“ – „Ich hatte vor der Saison ein Angebot aus England. Wäre ich bloß hingegangen. In England ist Fußball wenigstens noch Männersport – und nichts für Tunten.“

Nach wie vor werden viele Menschen diskriminiert: Aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Ethnie, ihres Glaubens, ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität, ihres Alters oder oder oder… Auch die Medien sprechen, leider in jüngster Zeit vermehrt, fast täglich von Vorfällen auf Schulhöfen oder bei öffentlichen Veranstaltungen. Ein Ort, der im Kontext Diskriminierung vielleicht nicht sofort ins Auge fällt, ist der organisierte Sport. Doch auch hier ist, genauso wie in der Gesellschaft gesamt, die Akzeptanz von Vielfalt noch lange nicht durchgesetzt. … weiter


Quelle:
www.uni-vechta.de
www.idw-online.de